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  Reisebericht Schottland 2015 (1)

 

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Donnerstag, 10.09.2015 - Riquewihr (F)

Am Montag ist unser fünfzehn Jähriger Hauskater "Sämi" verstorben. Vieles in unserem Haus erinnert an den gutmütigen Kater, welcher sein Leben lang nach Belieben rein- und raus konnte und so zu einem Sonnen-schein in unserem nun etwas leeren Häuschen wurde.
Die jetzige Reise wird unsere Gedanken etwas ablenken von diesem Verlust.
Wenigstens die Sonne strahlt vom wolkenlosen Him-mel, als wir an diesem Septembertag auf den Sitzen unseres Landis platznehmen.
Ich drehe den Zündschlüssel und aus unserem eben reparierten Auspuff dringt eine dieselige, dunkle Rauchwolke in die herbstlich gefärbte Umgebung.
Eine erste Etappe soll uns über Basel in das nahe Elsass führen, wo wir eine erste Übernachtung im schmucken Riquewihr eingeplant haben.
Ich gebe Gas und unser Land Rover rollt vom improvisierten Parkplatz hinaus auf die Quartierstrasse.
Ich schaue noch einmal in den Rückspiegel und sehe wie sich unser Haus im farblosen Meer der umgebenden Quartierhäuser auflöst.
Schon bald sind wir auf der Autobahn und nehmen die A1 in Richtung Basel/Zürich.
Kürzlich haben wir ein neues Objektiv für unsere Foto-kamera erstanden. Was uns noch fehlt, ist ein passendes Schutzglas zur vermeidung von kratzern auf dem Objektivglas. Also verlassen wir die Autobahn nach kurzer Zeit und parken bei einem grossen Elektronikhändler ein.
Eine Rolltreppe führt uns in das zweite Geschoss der tonnenschwer mit Elektronikartikel eingedeckten Laden-fläche. Aber ausgerechnet die Abteilung für Fotokameras und Zubehör befindet sich im Umbau. Das Personal wirkt gestresst und hat kein Interesse daran, in den übereinander gestapelten Kartonschachteln nach dem passenden Utensil zu suchen.
Mit leeren Händen verlassen wir das Geschäft und steigen in unseren Landi ein, um nun nonstop den ersten Wegpunkt unserer Reise zu erreichen.
So fahren wir recht flüssig über die Autobahn bis Basel, wo wir in einen Kilometerlangen Stau geraten. Im Schritttempo mühen wir uns nun während einer halben Stunde über das trostlose Asphaltband, begleitet von nicht minder trostloseren Fabriken und Grauwolken der Pharmaindustrie.
Über die Schwarzwaldbrücke überqueren wir den Rhein und biegen ab zur schweizerischen-französischen Grenze.
Das Elass wird von fast zwei Millionen Menschen bewohnt und erstreckt sich auf einer langgezogenen Fläche zwischen den Vogesen und dem Rhein. Die vielen kleinen Dörfchen mit auffälligen Riegelbauten sind Anziehungspunkt für viele Touristen. Die Elsässer Weinstrasse, eine hundertsiebzig Kilometer lange, ausge-schilderte Route, führt durch das traumhafte Wein-baugebiet des Elsass und trägt so zum nicht unwesen-tlichen Touristenboom der Region bei.
Wir bleiben aber auf der Autobahn um unser erstes Ziel möglichst frühzeitig zu erreichen.
Das elsässische vorzeige Städtchen Riquewihr, mit seinem mittelalterlichen Stadtbild, erreichen wir am frühen Abend. Unmittelbar vor dem Haupttor der mit Fachwerkhäusern und Restaurants zugepflasterten, elsässischen Sehenswürdigkeit, finden wir auf dem für Autos und Wohnmobile ausgelegten Parkplatz einen passenden Stellplatz für die erste Nacht. Kaum angehalten und ausgestiegen eröffnet ein wortgewandtes, schweizer Wohnmobilpärchen das verbale Feuer. „Ein wunderbarer Stellplatz den Ihr hier gefunden habt. In einem verträumten, elsässischen Dorf. Geniesst den Aufenthalt!“.
„Doch, das werden wir machen!“. „Bleibt ihr hier stehen oder fahrt Ihr noch heute wieder zurück?“. „Wir bleiben hier und setzen morgen unsere Reise fort.“ Die schlanke, langhaarige Wohnmobiltouristin mustert uns und fragt: „Wohin soll die Reise gehen?“. „Nach Schottland geht unsere Reise.“ „Na dann, viel Spass!“. Ja doch, das werden wir haben, denke ich mir.
Als wir die ansteigende Gasse des typisch elsässischen Dörfchens durchlaufen, wird es bereits dunkel. Gelbes Licht von laternenähnlichen Lampen erhellt die schmalen Seitengassen. Nur etwa eintausend Einwohner leben hier. Jährlich überschwemmen aber über eine Million Touristen das überschaubare Dorfbild. Um diese Jahres- und Uhrzeit hält sich dieser Ansturm in beschaulichen Grenzen. Wir entscheiden uns für ein gemütliches Restaurant an der Hauptgasse, der Rue du Général de Gaulle. Hier können wir noch unter freiem Himmel eine köstliche, elsässische Spezialität - den Flammenkuchen - geniessen.
Ab Abend treten wir wieder auf die nun fast menschenleere Hauptgasse und laufen nach oben, wo der auffällige Kirchturm Dolder das Ende der Hauptgasse markiert. Nun fühlen wir uns zurückversetzt in das sechzehnte Jahrhundert, aus welchem die Fachwerk-bauten beidseits der gepflasterten Hauptgasse stammen. Es fehlt nur noch das Handwerkliche treiben mit schmiedenden Handwerkern oder Ludwig der XIV, der mit seiner Gefolgschaft zu Pferd durch die Gasse reitet und den Bewohnern die letzten Taler abknöpft.
Stattdessen stehen wir nun vor abgedeckten Fassaden-teilen und einer langezogen, provisorischen Balustrade. Ein grosses Feuer hat zweitausendundvierzehn einige schützenswerte Häuser zerstört. Der wideraufbau wird wohl noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
Wir wenden und laufen hinunter zum Hotel de Ville, dem Gemeindehaus, welches den unteren Eingang zum mittelalterlichen Riquewihr markiert.
Zurück beim Landi erkenne ich im fahlen Licht der spärlichen Beleuchtung, dass mit Ausnahme eines Wohnmobils, sämtliche Fahrzeuge weggefahren sind.
Wir gehen früh schlafen, wollen wir doch morgen so weit wie möglich gegen Norden fahren.

Stellplatz in Riquewihr
 
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Der berühmte Kirchturm am Ende der Gasse Elsässisches Vorzeigestädtchen herausgeputz für die Besucher
 

Freitag, 11.09.2015 - Saint Amand les Eaux (F)

Unsere Fähre von Calais nach Dover haben wir für Samstagnachmittag reserviert.
Wir werden heute so nahe wie möglich an die Stadt heran fahren und uns dort einen Campingplatz für die Nacht suchen.
Früh am Morgen verlassen wir den Stellplatz. Die Morgensonne lässt ein goldenes Kleid über die prächtigen, mit Weintrauben bepflanzten Hügel der Umgebung fallen. Wir halten uns in Richtung Nancy und der Strassenbelag wechselt urplötzlich zu holprigem, römischem Pflasterstein, welcher sich als Verbindungs-strasse durch die hügelige Landschaft der Vogesen schlängelt.
Die französischen Nationalstrassen sind derart gut ausgebaut und verlaufen vielfach parallel zu Mautpflichten Autobahnen, dass wir vorerst ausschliesslich auf diesen nach Norden fahren. Unser Landi schaft sowieso nicht viel mehr als einhundert Kilometer die Stunde. Viel Zeit werden wir deshalb also nicht verlieren. Einzig die zahlreichen Kreisel wirken auf die Dauer ermüdend. Haben wir mal endlich auf Höchstgeschwin-digkeit beschleunigt kommt bereits ein Kreisel und zwingt zum Abbremsen. Danach wieder Gas geben, hochschalten, abbremsen, runterschalten, Kreisel und so weiter. Wir passieren Nancy und Metz und erreichen gegen Mittag bereits die Grenze zu Luxemburg und, wenig später, diejenige zu Belgien.
Die Fahrt über diese flache Autobahn ist ermüdend und eintönig. Einzig die Monströsen Windturbinen, beidseits der Autobahn, welche über riesige Propellerblätter Energie ins Stromnetz schaufeln, sorgen für etwas Abwechslung.
Im Belgischen Namur folgt ein Autobahnkreuz und wir wechseln auf die E42. Ab hier fahren wir ein langes, gebührenfreies Stück Autobahn in Richtung Belgisch-Französischer Grenze.
Nach über 500km Fahrt erreichen wir den "Parc Naturel Régional Scarpe Escaut", ein Schutzgebeit mit grossem Waldanteil. Hier halten wir Ausschau nach einem Campingplatz für die Nacht und werden auch schon nach kurzer Zeit fündig. Einen sehr schöner, ruhiger Campingplatz hat seine Tore für Besucher geöffnet.
Unser Stellplatz steht zwischen hoch in den Himmel ragenden Bäumen und ist mit einem praktischen Holztisch und einer Sitzbank ausgestattet.
Am Abend erkunden wir auf dem Camping Mont Des Bruyeres bei einem kleinen Spaziergang das Gelände. Eine Outdoor-Fitnessanlage weckt dabei unser Interesse. Wir testen die lustigen Geräte auf ihre Funktion und Tauglichkeit und lassen es dann, bevor wir an unserer eigenen Fitness zu zweifeln beginnen... Umgeben vom prächtigen Mischwald geniessen wir am späteren Abend unser Abendessen.

Camping im "Parc Naturel Régional Scarpe Escaut"
 
Schöner Stellplatz... ..mit Tisch und Bank... ..in schönem Waldgebiet
 

Samstag, 12.09.2015 - Swalecliffe/Whitstable (ENG)

Obwohl die Fähre nach Dover erst mitte Nachmittag von der Leine geht, rollen wir schon am frühen Morgen durch das offene Eingangstor der Campinganlage auf die Verbindungsstrasse zur Autobahn. Bis Calais, wo sich der Fährhafen befindet, bleiben noch etwa einhundert-fünfzig Kilometer zu fahren.
Gerüchten zu folge kann man, bei zu früher Ankunft, auch auf eine andere Fährverbindung umbuchen. Diese Flexibilität der Rederei P&O wollen wir doch gleich einmal testen.
Unsere Benzinreserven neigen sich dem Ende zu, so dass wir schon bald die nächste Autobahntankstelle ansteuern. Nach dem ich den Tankdeckel verschlossen und den Füllstutzen auf die dafür vorgesehene Be-festigung an der Säule angedockt habe, steige ich auf den Führersitz. Carole begibt sich unterdessen zur Kasse um die Rechnung zu begleichen.
Als ich in den Aussenspiegel schaue, sehe ich einen weissen Lieferwagen, der seitlich heranfährt. Das Fahrzeug fährt nach kurzem Stillstand wieder weiter und biegt scharf nach rechts ab. Ich versuche noch rasch den Rückwärtsgang einzulegen doch letztlich muss ich machtlos mit ansehen, wie sich die rechte Flanke des Lieferwagens der linken Ecke unseres Viehfängers nähert. Es folgt ein wuchtiger Aufprall. Doch der Fahrer des Lieferwagens hält nicht an, sondern würgt sich mit seinem Fahrzeug weiter nach vorne. Mit lautem, metallenem quitschen reisst unsere stabile Stossstange einen langen, klaffenden Riss in die Chassis-Verkleidung des Lieferwagens, der nach ein paar Metern endlich stillsteht.
Ich steige aus um den Schaden zu begutachten. Unsere Stossstange hat ausser ein paar Kratzer nichts abbekommen. Ganz anders der Lieferwagen. Der ist eitlich aufgeschlitzt. Der Fahrer steigt aus und ent-schuldigt sich für das Malheur. Er komme aus England und ist sich nicht gewohnt, auf der anderen Seite zu fahren. Zusätzlich fehle an seinem Lieferwagen der rechte Aussenspiegel. In der Tat, der Lieferwagen hat auf der einen Seite keinen Rückspiegel. So konnte der Faher das Unglück natürlich nicht kommen sehen. „Keine Umstände“, meine ich „Unserem Fahrzeug hat`s ja nichts gemacht.“
Carole kommt zurück, bestaunt die aufgerissene Flanke des Lieferwagens und mein schmunzelnd „Da kam`s wohl zu einem Kräftemessen“. Ja, so kann man das auch sehen.
Ich starte den Motor und reihe mich auf der viel befahrenen Autobahn zwischen die grossen Brummis ein.
Vor Calais sehen wir die unzähligen Flüchtlingszelte von afrikanischen Kriegsflüchtlingen, welche irgendwie nach England gelangen möchten. Das Gebiet wird von der Polizei bewacht und die Strasse bis hin zum Fährhafen ist mit Stacheldraht eingezäunt. Alles in allem ein Anblick, der einem nachdenklich zum Check-Inn des Fährhafens rollen lässt.
Am Fährhafen angelangt ist alles bestens ausgeschildert. Zoll- und Check-Inn gehen schnell und reibungslos und wir werden der Linie 109 zugewiesen, wo wir auf die Fähre warten können.
Die Fährschiffe von P&O bedienen die Strecke Calais-Dover seit 1987 – als die Fährgesellschaft die Route von der Rederei Townsend Thoresen übernahm, welche durch die Katastrophe mit der MS Harold of Free Enterprise in ein schiefes Licht geraten war.
Wie erhofft fahren wir nun eine Stunde früher als vorgesehen auf eine umgebuchte Fähre und parken im mächtigen Rumpf des Schiffes auf Deck 5.
Nach dem mühelosen einparken und Handbremse anziehen – wir wollen den Dominoeffekt aussen vor lassen – steigen wir die Treppen empor.
Auf dem offenen Deck angekommen, verfolgen wir das eindrückliche 180 Grad Wendemanöver des Fährschiffs und sehen schon in der Ferne das Englische Festland mit den typischen Kreidefelsen. Der kürzeste Abstand zwischen den beiden Küsten beträgt nur etwas mehr als dreissig Kilometer.
Verglichen mit der Fähre, welche wir für unsere 3-tägige Fährfahrt von Italien nach Marokko gebucht hatten, ist diese Fähre hier das reinste Schlaraffenland. Riesiger Douty-Free Shop, mehrere Restaurants und Spielcasinos, und, und, und... alles für eine Fahrt die nur etwas mehr als eine Stunde dauert. Und schon nach kurzer Zeit fährt das Schiff entlang der eindrücklichen Kreidefelsen vorbei am hoch oben thronenden Dover Castle.
Das um das Jahr 1200 erbaute Schloss stand schon immer an strategisch wichtiger Position. Wurden früher die Truppen vom französischen Prinzen, Ludwig dem VIII erfolgreich abgewehrt, so empfängt einem das Schloss heute mit seiner romantischen Fassade schon fast freundlich. Und wenn die Sonne scheint, so wie heute, erstrahlt es geradezu in seinem majestätischen Glanz.
Unsere Fähre macht noch einen grossen Bogen und hält dann direkt auf die Einfahrt zur Hafenanlage von Dover zu. Für uns ist es jetzt Zeit, das Deck zu verlassen und die Treppen nach unten, zu unserem Landi, hinabzu-steigen.
Auf einem kleinen Zettel, der am Armaturenbrett angebracht ist, haben wir uns die wichtigsten Umrech-nungszahlen notiert. Grösse, Gewicht, Geschwindig-keiten - so dass wir nicht von einer zu tiefen Unter-führung oder zu schwachen Brücke überrascht werden können.
"Drive left" heisst es, sobald wir den Rumpf der Fähre verlassen haben und durch das Hafengelände tuckern. Es folgen etliche Warntafeln die darauf hinweisen, ja nicht dem für uns gebräuchlichen Rechtsverkehr zu verfallen. Schon bald ist auch der erste Kreisel geschafft (links rum, links raus), das klappt ja alles recht gut.
Aus der Verbindungsstrasse wird rasche eine Autobahn und wir fahren zügig nordwärts.
Für die erste Nacht steuern wir einen Campingplatz in der Herne Bay an. Das Check-In auf dem Camping ist Englisch kompliziert, und unser Englisch noch sichtlich abgekühlt. "Sind Sie Miss oder Misses Wyss" – äh "weiss nicht...". Es folgt ein netter, englischer Lacher, die Papiere werden ausgefüllt und wir, samt Landi, werden auf eine grosse, englisch gepflegte Wiese gesetzt.
Die Sonne scheint bereits flach über die Nordsee, welche sich hinter dem naheliegenden Ufer ausbreitet.
Wir geniessen die Wärme, das Meer und machen einen kleinen Spaziergang ins nahegelegene Städtchen "Hampton". Über uns kreisen krächzende und johlende Möwen. Unsere langen Schatten zeigen geradewegs nach Hampton, wo das Pup einfallsreich einem "Hampton Inn" Hotel nachempfunden ist. Alle Häuschen sind sichtlich hinaus geputzt, die Vorgärten strahlen in laubfreiem grün. Wir geniessen ein Bier und eine Cola. In der Ferne erkennen wir das ehemalige Ende des Herne Bay Piers. Dieser hatte einst eine Länge von über 1`150 m. Stürme und Brände Ende der 1970er Jahre haben den Pier zerstört. Heute ist nur noch der Ausgangspunkt am Ufer und eben dieser „Landing Stage“, weit draussen im Meer, übrig geblieben. Der Sonnenuntergang verzaubert mit einem goldenen Tuch, welches über das silberne Meer gelegt wird. Einige Bewohner suchen im seichten Gewässer der Ebbe nach Muscheln.
In der Nacht laufen viele Leute mit leuchtenden Umhängen über die Strandpromenade. Ein uns nicht bekannter Brauch scheint hier belebt zu werden. Die fröhliche Stimmung überträgt sich auf uns. Bald aber wird es empfindlich kalt und wir verkriechen uns in der Kabine.

Warten auf die Fähre
Boarding
 
Im Rumpf der Fähre angekommen Warten auf die Abfahrt Abschied von Calais
Kreidefelsen bei Dover Camping an der Ostküste Englands Hübsche Häuschen der Segler von Hampton
Alter Leuchtturm Gepflegte Vorgärten Goldener Sonnenuntergang

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