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Brasilia, die aus dem Boden gestampfte Hauptstadt Brasiliens befindet sich auf einer Höhe von rund 1000 müM. Die Stadt liegt im Zentrum der Cerrados, einer Landschaft, welche durch tiefe, krummwüchsige Bäume gekennzeichnet ist. Brände sind in dieser Gegend sehr häufig. Leider werden diese meistens durch den Menschen gelegt. Projekte für den Anbau von Soja, Reis und Mais werden so zielstrebig vorangetrieben. Regenwald kann man im Aguas emendadas Reservat ausmachen, wo es vereinzelt Lianen und Epiphyten hat. Eine ganze Palette der Tierwelt, welche auch im Regenwald angetroffen wird, ist hier recht gut auszumachen. Etwa 8 km von der Stadt entfernt befindet sich der Nationalpark Brasilia. Im etwa 30 km von der Stadt entfernten biologischen Reservat Aguas emendadas stösst man auch auf ein Flusssystem mit Sumpf und Feuchtwald. Die typische Cerrados entdeckt man im etwa 200 km von Brasilia entfernten Nationalpark Chapada dos Veadeiros. Auch gibt es in der Umgebung von Brasilia etliche Wasserfälle.
In den Cerrados wurden bislang über 700 Baum- und Straucharten nachgewiesen. Typisch sind die dicken Rinden und Blätter der Gewächse. Ein typischer "Brandschutz", welcher sich die Pflanzen über die Jahre der Evolution eigen gemacht haben.

Sehr selten ist in dieser Gegend der Mähnenwolf zu Hause. Obwohl sein Name das Tier zur Familie der Wölfe stellt, ist der langbeinige Räuber eher mit dem Fuchs verwandt. Mit Glück kann man Agutis, Pekaris oder sogar Raubtiere antreffen. Der langbeinige, schlangenfressende Seriemas, ist einer der auffälligen Vögel in der Gegend.