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Die Gründung dieser Schutzzone geht auf den Besuch von Primaten-Forschern aus dem Jahre 1981 zurück. Diese haben damals festgestellt, dass auf Grund der biologischen Beschaffenheit des Waldes, dem sogenannten Riparian-Wald, eine erhöhte Bestandesdichte des schwarzen Brüllaffen vorhanden ist. Nach Beratung mit den Dorfbewohnern wurde dem WWF ein Antrag zur Errichtung eines Reservates gestellt. Letztlich einigte man sich mit privaten Grundbesitzern, dass diese Ihr Land zum Wohle der Brüllaffenpopulation verwalten. Dazu haben die Landbesitzer eine Bürgschaft unterzeichnet. So wurde im Verlauf der Jahre eine Fläche von über 5 200 ha unter privaten Schutz gestellt. Von Februar bis Mai ist das Klima ausgesprochen Trocken. Der jährliche Niederschlag beläuft sich auf etwa 1 700 mm.

Neben dem breitblättrigen Riparian-Wald, gehört auch Sumpflandschaft, Weide- und Ackerland zum Reservat. 40 bis 50 Baumsorten wachsen im Park und hunderte verschiedener Sträucher und Epiphyten.

Über 1 000 Brüllafen leben in diesem Gebiet. Da eine Gruppe dieser Affenart etwa 10 Mitglieder umfasst, dürften an die 100 Gruppen dieser Primaten unterwegs sein. Der Lebensraum des schwarzen Brüllaffe beschränkt sich auf Süd-Mexico, Guatemala und Belizé. Daneben hat es im Reservat aber auch andere Tiere wie den Tapir oder den Jaguarundi, ein etwa hauskatzengrosses Raubtier. Im Wasser lebt das Beulenkrokodil und die Fluss-Schildkröte. Die Zahl der Vogelsorten hat seit der Errichtung des Reservates von 59 auf etwa 250 zugenommen. Auch der Rotwildbestand hat sich stabilisiert.

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