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Das spanische Wort für Llanos bedeutet flach/eben. Diese Beschreibung trifft für diese Gegend weitgehend zu. Man unterscheidet zwei Typen von Llanos: Die Llanos altos, welche im Norden an die Anden grenzen und sich von 100 auf etwa 200 m erheben. Diese Gebiete werden nie überschwemmt. Hingegen die Llanos bajos (50 - 100mm) werden in der Regenzeit vom Orinoco überflutet.

Grossflächig ist das Gebiet mittlerweile abgeholzt, so dass es nur noch ganz wenige Saisonregenwälder hat.

Die Gegend hat grosse Ähnlichkeit mit dem brasilianischen Pantanal. Das Klima ist meist sehr heiss und schwül. Trotzdem kann sich kein Naturfreund entgehen lassen, dieses Gebiet einmal zu besuchen. Zum kennen lernen empfiehlt sich ein Aufenthalt auf einer der zahlreichen, grossen Farmen (nicht ganz billig).

Die Vegetation der beiden zu oberst beschriebenen Llanostypen unterscheidet sich stark voneinander. Nördlich ist der Sandbüchsenbaum mit seinem dornigen Stamm recht häufig. Im Süden hat es kaum Wälder, da das Gebiet überschwemmt ist.

Nirgends sonst in Venezuela kann man so viele Tiere sehen wie im Llanos Gebiet. Die unglaubliche Vielfalt ist natürlich bei den Vögeln am auffälligsten. Aber auch Wasserschweine und Kaimane sind häufig zu sehen. Schwieriger zu entdecken, aber immerhin in grosser Zahl vertreten, ist die Anakonda, die wohl grösste Schlange der Welt. Ein über 11 m Langes Exemplar wurde hier vor Jahren gefangen.