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  Reisebericht Marokko 2014

 

Dienstag, 16.12.2014 - Sous-Massa

Auf dem Camping haben sich ein paar Franzosen eingerichtet, um die Festtage an einem warmen Ort zu verbringen. Auch uns gefällt es hier und wir geniessen Sonne und Meer.
Ein Falke landet auf der Mauer neben uns, schaut sich kurz um und hebt wieder ab. Auch kleinere Singvögel hat es auf dem Gelände, einer posiert auf einer alten Vase.
Am Abend verwöhnen wir uns im Campingrestaurant mit frittiertem Fisch und wir sehen einen schönen Sonnenuntergang.

Relaxen auf dem Campingplatz
Niedlicher Besucher (Diademrotschwanz) Falke Sonnenuntergang
 

Mittwoch, 17.12.2014 - Sidi Ifni

Entlang der Atlantikküste rollen wir nun weiter in südliche Richtung. Die Strasse bietet viele schöne Ausblicke auf das Meer und zur linken Seite steigt die Küste an zu hügeliger Landschaft. Vereinzelt queren wir touristische Bauvorhaben, aber vorwiegend prägen bewirtschaftete Acker und Felder das Bild. Zahlreiche Bauern sind mit Pferd und Werkzeug am pflügen oder reiten auf Eseln über die Felder. Bedingt durch die Überschwemmungen der letzen Wochen ist die Strasse zum Teil in marodem Zustand. Nach über zwei Stunden erreichen wir Sidi Ifni.
Das Unwetter hat hier besonders gewütet. Wassermassen haben eine Schneise der Verwüstung in der Ortschaft hinterlassen. Von einem Camping ist lediglich das Einfahrtstor und eine Mauer mit aufgemalter Schweizer Fahne stehengeblieben. Der Rest wurde ins Meer gespült.
Etwas abseits finden wir den Camping "El Barco", welcher wieder geöffnet hat. Obwohl es auch hier Verwüstungen gegeben hat, funktioniert alles wieder einigermassen. Der Camping steht vor einem imposanten Felsen. Es ist völlig windstill und entsprechend heiss wird es am Nachmittag.
Auch heute Abend essen wir wieder im Campingplatzrestaurant. Das Essen (angeboten wird meist nur Tajine) ist gesund, schmeckt gut und ist preiswert. Ausserdem haben wir den Eindruck, dass die Campingplatzbesitzer auf diese zusätzliche Einnahmequelle angewiesen sind.

Südwärts
Kakteen Einfahrt in Sidi Ifni Camping "El Barco"
 

Donnerstag, 18.12.2014 - Icht

Am Morgen führen wir noch ein nettes Gespräch mit Dieter un Gabi aus Deutschland. Sie fahren einen sehr grossen Camper und haben jede Menge Zeit um Marokko zu bereisen. Uns ziehts nun aber bereits weiter. Nachdem wir fast ausschliesslich die Westküste, mit ein paar Abstechern ins Landesinnere bereist haben, möchten wir nun entlang der östlichen Grenze zu Algerien wieder allmählich gegen Norden vorstossen. Mit jedem Kilometer, den wir uns jetzt von der Küste entfernen, wird die Landschaft zunehmend karger. Immer wieder passieren wir Furten, wo das Hochwasser ganze Strassenabschnitte weggefegt hat. Dank unserem Landy sind die Passagen aber kein Problem. Nach dem überqueren eines Passes windet sich die Strasse in eine Baum- und Pflanzenlose Steinwüste. In Bou-Izakarn finden wir eine Tankstelle (0.85 DH der Liter) und einen Bancomaten. Meist schnurrgrade führt die Strasse nun entlang der algerischen Grenze durch Wüstenlandschaft. Ab und zu sehen wir Lerchenvögel und schwarze Vögelchen mit weissem Scheitel und weissen Schwanzfedern. Ansonsten bilden Oasen mit wunderschönen Palmen den einzigen Kontrast zur Wüstengegend. Bei einer solchen Oase bei Icht haben zwei Franzosen eine prächtige Anlage mit kleinen Lehmhäusern, Zelten und einem Campingplatz aufgestellt. Hier, auf dem Areal "Borj Biramane" richten wir uns ein und bestaunen am Abend das endlose Firmament des Sternenhimmels.

Im Anti-Atlas
Feigenkaktus Steppe Landy ganz klein
Fahrt durch die Steinwüste Kleiner Begleiter (Oenanthe leucopyga) Wüstenland
Oase Apéro in der Wüste Abendstimmung

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