Titelleiste
logoicon
Home
  Reiseberichte
  Reisebericht Marokko 2014

 

Freitag, 28.11.2014 - Rapallo (I)

Es kann los gehen! Vor ein paar Tagen noch haben wir von Überschwemmungen im Süden Marokkos gelesen. Wir haben uns Dokumentarfilme über das Land angesehen und uns mit Büchern "eingelesen". Geschäftlich konnten wir bereits Kontakte zu Hotelbesitzern knüpfen... Aber nichts davon ersetzt eine Reise in das orientalische Marokko. Sämi, unseren Kater, haben wir eben noch kräftig geknuddelt, und schon sind wir auf der Strecke. Kaum haben wir durch den grossen St. Bernhard die Schweiz hinter uns gelassen, giesst es wie aus Kübeln. In Rapallo finden wir schliesslich einen Stellplatz zwischen Fussballstadion und Bahngleis.
Eine sanfte Meerbrise entlockt den umliegenden Palmen und Sträuchern ein Rascheln. Und zum klopfen des Reges dösen wir in die Nacht hinein.


Es kann losgehen!
Dichter Nebel empfängt uns in Italien Trübes Wetter bis an die Mittelmeerküste Stellplatz in Rapallo
 

Samstag, 29.11.2014 - Livorno (I)

Das kurze Stück entlang der ligurischen Küste ist kurvenreich und öffnet immer wieder den Blick zum Meer. Bald schon biegen wir ein auf die Autobahn welcher wir bis Livorno folgen.
Im Hafen beginnt die Suche nach unserem Warteplatz für die Verschiffung.
Wir haben keine genauen Angaben erhalten, wo dieser ist. Also fragen wir uns durch, bis ein netter Italiener gefunden wird der uns in zehnminütiger Fahrt zum gesuchten Platz lotst. Hier stehen bereits mit Waschpulver, Decken, Zahnpaste, Seilen, Fahrrädern und, und, und... gefüllte und aufgestockte Fahrzeuge. Wir gesellen uns dazu und warten.
Nach ein paar Stunden kommt ein Sammeltaxi, welches Carole für die Zoll- und Verschiffungsformalitäten abholt. Alles wirkt spontan und unorganisiert, aber trotzdem klappt es und wir können um 18.00 Uhr in den riesigen Rumpf des Schiffes einfahren. Über eine steile Rampe schnauft der Landy in das vierte Geschoss des Schiffes, wo wir millimetergenau einparken. Über ein Stromkabel welches an der Decke hängt, wird das Fahrzeug mit Strom versorgt. Unsere gekühlten Produkte bleiben uns also erhalten.
In der M/S Ikarus beziehen wir unsere geräumige Kabine mit toller Aussicht nach vorne. Das ganze Schiff macht aber einen in die Jahre gekommenen Eindruck. Nachträglich montierte Kabelbinder verbiete ich mir zu trennen, der Kabelbinder könnte Heck und Bug zusammenhalten... Die Betten hingegen sind sehr bewuem, das Personal freundlich und wir schaukeln in tiefen Schlaf...

Ach so, hier haben wir übernachtet
 
Die Bar hat geschlossen ..also warten wir stundenlang in einer marokkanischen Kolonne.... ..warten und warten...
 
..bis es endlich losgeht Blick aus unserer Kabine nach vorne
 

Sonntag, 30.11.2014 - Barcelona (ESP)

Starker Wellengang und ein Gemisch aus Wolken und Nebel begleiten uns Richtung Barcelona. Die Discothek ist kurzerhand zum Einwanderungsbüro umfunktioniert worden, wo wir dem Zöllner die nötigen Formulare und Pässe aushändigen können. Dass wir noch an einen zweiten Tisch gehen sollten, um die Fahrzeugpapiere eintragen zu lassen, verschweigt man uns. Gegen Abend wird in der Discothek noch einmal ein improvisiertes Zollbüro eingerichtet. Papiere und Stifte werden umhergereicht und mitten darin wird unsere grüne Fahrzeugbescheinigung fertig ausgefüllt. Nun sollte die Einreise nach Marokko relativ einfach ablaufen. Mal schauen. Die weitere Zeit vertreiben wir uns mit essen, Barbesuch, lesen, Deckinspektion, lesen, Barbesuch, dösen, essen, lesen, Deckinspektion usw.
Zum Nachtessen gibt`s einen frischen Fisch und Risotto, alles sehr lecker. Die Einfahrt in den Hafen von Barcelona, abends um 21.00 Uhr, beobachten wir bei eiskalter Bise draussen, am Heck des Schiffes. Mehrere LKW`s verlassen Ikarus.

Königin der Weltmeere......
Die Ikarus ist knapp 200 Meter lang Die Pools sind nicht in Betrieb Im Hafen von Barcelona

Weiter zu Teil 2

Zurück zur Übersicht

1.-3. Tag - Bangkok 4.-6. Tag - Phitsanulok 7.-12. Tag - Chiang Mai 13.-19. Tag - Ao Nang