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  Reisebericht Costa Rica 2007

Donnerstag, 25.10.2007

In diesem Jahr beginnt unsere Reise im Hotel Landhus in Zürich. Bei einem feinen Nachtessen stimmen wir uns auf die bevorstehenden vier Wochen ein.

Freitag, 26.2.2007

Wir haben dieses Jahr wieder einmal einen Swiss Flug gebucht. Die Reise verläuft auch dementsprechend angenehm.
Bei regnerischem Wetter landen wir mit einer Stunde Verspätung auf dem New Yorker Flughafen JFK.
Nach den Einreiseformalitäten, mit obligatorischen Fingerabdrücken und einem nicht ganz echten Lächeln in die Kamera, betreten wir um ca. 17.00 Uhr Ortszeit amerikanischen Boden.
Im Taxi, welches uns zum Hotel fährt, ärgert sich der Taxifahrer über die tägliche Rush-Hour.
Nachdem wir im Hotel EDISON eingecheckt haben, treffen wir Freunde aus der Schweiz, die zufälligerweise im selben Hotel hausen. Mit ihnen laufen wir durch das emsige Treiben am Time Square. Licht, Trubel und die vielen Menschen, verbunden mit der langen Reise, lassen uns schon früh müde den Rückweg antreten.

Lichtermeer am Time Square

Samstag, 27.10.2007

Unsere vier Bekannten müssen heute Abend schon wieder heimfliegen. Nach dem gemeinsamen Frühstück verabschieden wir uns von ihnen, um uns einen Teil der riesigen Stadt anzuschauen.
Zu Fuss geht’s zum Madison Square Garden, wo wir unsere reservierten Tickets für das Eishockeyspiel von heute Abend abholen. Mit dem Taxi geht’s weiter zur Wal Street (um unsere Aktien zu checken…).
Bei strömendem Regen geht’s zu Fuss zum Pier 17, weiter zum Batterie Park, Ground Zero und schliesslich zurück zum Hotel.
Am Abend besuchen wir das NHL Spiel NY Rangers-Toronto. Das 1:4 macht wohl nur uns und einigen wenigen, angereisten Toronto-Fans Freude. Die Stimmung in den Schweizer Stadien ist zwar viel besser als hier, aber das grosse Stadion und das Spektakel beeindrucken uns doch sehr.

Das Spiel NY Rangers - Toronto Maple Leafs im Madison Square Garden verfolgten 18 200 Zuschauer
Die Statue of Liberty wurde 1886 enthüllt und ist 93 m hoch.
Hier stand bis zum 11. September 2001 das World Trade Center

Sonntag, 28.10.2007

Heute wollen wir hoch hinaus… unter anderem steht der Besuch des Empire State Building auf unserem Programm. Die Aussicht bei strahlendem Sonnenschein im 86. Stockwerk ist einfach grandios.
Zu Fuss geht’s weiter zum Flatiron Building, zur Central Station und schliesslich zum Chrysler Building.
Über den Rockefeller Center laufen wir zum Central Park, wo wir unseren müden Füssen eine Pause gönnen. Abends essen wir im Planet Hollywood. Wir teilen uns eine Vorspeise, die nette Bedienung fragt uns was wir nachher essen möchten. Wir belassen es aber bei dieser Bestellung, und siehe da; nicht einmal diese Portion können wir zusammen vertilgen. Na ja, in Amerika ist halt alles ein bisschen grösser…

Blick vom 1931 eröffneten Empire State Building auf das ein Jahr ältere Chrysler Building
Das Flatiron Building war 1902 das weltweit höchste Gebäude
Die Wollmann-Rink im Central Park wurde 1980 von Donald Trump renoviert.

Montag, 29. 10. 2007

Um 12.00 Uhr startet unser Flieger über Miami nach Costa Rica. In Miami haben wir einen vierstündigen Aufenthalt der sich aber wegen Abflugsverzögerung auf sechs ausdehnt.
In Costa Rica wird es mit der Landung wieder einmal schwierig. Knapp eine Stunde kreisen wir in der Luft und die Durchsage des Piloten, dass wir wahrscheinlich nach Panama weiterfliegen müssen, lässt alle an Bord aufstöhnen.
Schliesslich wagt der Held im Cockpit einen Versuch welcher auch gleich auf Anhieb klappt. Mit knapp drei Stunden Verspätung landen wir um 22.30 Uhr am internationalen Flughafen in Alajuela. Die Einreise geht ohne Probleme vonstatten und wir atmen erleichtert auf, dass wir die Nacht nicht in Panama verbringen müssen.
Von einer Angestellten der Autofirma werden wir in unserem Mietwagen zu unserer ersten Unterkunft, dem EL PARAISO VERDE in Atenas chauffiert.
Müde von der langen Reise fallen wir nach Mitternacht in die bequemen Betten unserer sehr schönen Cabina.

Das El Paraiso Verde in Atenas

Dienstag 30. 10. 2007

Den Tag beginnen wir mit einem üppigen Frühstück auf der Terrasse mit Nicole und Fredi, den Inhabern unserer Unterkunft. Anschliessend geht’s mit Fredi ins Dorf. Als wir auf der Post Marken kaufen wollen entdecken wir eine vollgeschriebene Karte mit Schweizer Adresse.Der Angestellte erklärt uns, diese Karte könne nicht abgeschickt werden da die Briefmarke fehle. Na da können wir aushelfen. Irgendjemand in der Schweiz wird sich also in nächster Zeit über eine verspätet angekommene Karte freuen. Den Nachmittag verbringen wir am Pool. Am Abend werden wir von Fredi und Nicole herrlich bekocht ...eindeutig das beste Essen seit wir unterwegs sind.

Das beschauliche Atenas liegt auf rund 700 müM und rühmt sich gemäss NASA Studie mit dem weltweit besten Klima
Bei der Lodge entdecken wir bereits tolle Insekten wie diese Springspinne...
..und eine farbenprächtige Wanze

Mittwoch 31. 10. 2007

Schon früh gibt es heute Tagwache da wir zum Vulkan Poas fahren wollen. Der Himmel ist zwar wolkenverhangen, trotzdem nehmen wir die ca.eineinhalb Stunden dauernde Fahrt unter die Räder. Kurz vor dem Krater machen wir einen Kaffehalt in einem kleinen, einheimischen Restaurant. Am Krater angekommen, verziehen sich gerade die letzten Wolken und der Kratersee zeigt sich uns in seiner vollen Schönheit. Wir filmen und fotografieren eifrig, nach einer halben Stunde ist die Sicht in den Krater wieder gleich Null. Nun machen wir uns auf zur Lagune. Durch dichten Bergregenwald geht es ca. eine halbe Stunde bergauf.
Die Lagune mitten im Wald ist überwältigend schön. Schon bald fängt es in Strömen an zu regnen und wir machen uns auf den Rückweg. Für den 1.4km langen Rückweg benötigen wir sicher eine gute Stunde. Es gibt aber auch viel Schönes zu sehen. Mittags machen wir Halt im vorher erwähnten Restaurant. Wir werden herzlich empfangen und gut bekocht.
Am frühen Nachmittag treffen wir wieder in Atenas ein.
Abends sitzen wir lange mit Nicole und Fredi auf deren Terrasse und diskutieren über Gott und die Welt.

Der Vulkan Poas mit dem Hauptkrater auf 2`700 müM
Dichter Nebelwald im Nationalpark Vulkan Poas
Die Lagune in der Nähe des Hauptkraters
Die Äste der Baumwerke sind mit Bromelien überwuchert
Farbenprächtige Motte
Gelbflanken-Seidenschnäpper sind Bewohner der Bergregenwälder

Donnerstag 01.11.2007

Heute geht es weiter nach Santa Elena. Der Abschied ist nicht gar so schlimm, da wir ja unsere Reise bei Nicole und Fredi abschliessen werden.
In unserem Schüttelbecher (Daihatsu Terios) geht es über San Mateo und über Holperpiste Richtung Monteverde.
Nach drei Stunden Fahrt treffen wir um 14.00 Uhr hier ein. Die Freude ist gross unsere „alten“ Freunde Kathi und Walter vom MIRAMONTES wieder zu sehen. Das Wiedersehen muss natürlich mit einem feinen Glas Weisswein begossen werden. Wir fühlen uns gleich wieder wie zu Hause hier oben, obschon der Himmel seine Schleusen geöffnet hat und es wie aus Kübeln giesst. Nach dem Bezug unseres Chalet-Zimmers ruhen wir uns zuerst mal eine Weile aus.
Das Miramontes ist nur halb besetzt und so haben Kathi und Walter Zeit am Abend mit uns zusammenzusitzen. Um 22.30 fallen wir todmüde, aber glücklich wieder hier oben zu sein, ins Bett.

Die Strasse in das Monteverde-Regenwaldschutzgebiet ist oft nur in Schrittempo zu befahren
Sonnenuntergang in...
..Santa Elena auf 1`300 müM.

Freitag 02.11.2007

Heute Morgen gehen wir mit Walter zu den neuen Hängebrücken. Diese sind nicht über, sondern in den Baumkronen. Hier hat es noch sehr wenige Touristen und so haben wir Zeit und Ruhe den schönen Wald zu geniessen. Im dichten Unterholz entdecken wir einen Nasenbären. Am Ende der Tour sind einige Nektarbehälter in den Bäumen angebracht. Wir beobachten unzählige Kolibris und versuchen die flinken Kerle filmisch und fotografisch festzuhalten.
Als wir am Mittag zurückkehren fängt es auch an zu regnen.
Nach dem Mittagessen fahren wir mit Patrizia und Christina, zwei jungen Schweizertouristinnen, nach Santa Elena. Wir kaufen ein paar Souveniers und trinken in einer witzigen Bar, (Treehaus) mit Baum im Raum, einen erfrischenden Drink.
Nach dem Nachtessen zeigen uns Walter und Kathi den Film von ihrer Südamerikareise.
Zurück im Chalet werden Fotoapparat und Videokamera aktiviert da sich eine grosse Blattheuschrecke in unser Zimmer verirrt hat.
Nachdem wir den schönen Störenfried ins freie entlassen haben, ist Nachtruhe angesagt.

Winzige Orchidee
Diesem extrem kleinen Kolibri (ca. 7 cm) fehlt noch unsere Zuordnung
Knallrote Beeren
Ein gepanzerter Hundertfüssler
Kolibris sind im ganzen Monteverde Regenwaldschutzgebiet sehr häufig
Neues Hangebrückensystem zum erforschen der mittelhohen Regenwaldbereiche

Samstag 03.11.2007

Schon um 06.00 Uhr lassen wir uns vom Reisewecker aus unseren Träumen reissen. Wir wollen mit Christina und Patrizia den Monteverde Bergnebelwald erkunden. Es ist zwar regnerisch, trotzdem entscheiden wir uns für den grossen Rundweg. Gleich beim Parkeingang sehen wir einen Nasenbären. Im Park überwältigt uns die wunderbare Pflanzenwelt einmal mehr.
Säugetiere sieht man bei dem dichten Bewuchs leider nicht viele, aber wir vier freuen uns auch an Insekten, wie zum Beispiel an einer super getarnten Blattschrecke.
Das Wetter wird immer besser und die Lichtverhältnisse sind teilweise fantastisch schön.
Plötzlich kreuzt eine ca. 1 Meter lange Schlange unseren Weg. René versucht sie im dichten Bewuchs zu verfolgen, leider ohne Erfolg.
Am frühen Nachmittag, zurück beim Miramontes, stärken wir uns mit einer kleinen Zwischenverpflegung.
Nun ruft wieder einmal die Pflicht; es wollen noch Karten geschrieben und verschickt werden.
Heute gibt es mit Kathi, Walter, Patrizia und Christina einen äusserst vergnüglichen Fondue-Abend.

Lichteinfall im dichten Regenwald
Flüchtige Begegnungen: eine flinke und reizbare Natter (Dryadophis melanolomus)...
...und ein Nasenbär huschen über den Trampelpfad
Viele Rinnsale und Bächer durchfliessen das Reservat.
Kaum zu erkennen: eine etwa 8 cm lange Blattheuschrecke
Prächtiger Falter

Sonntag 04.11.2007

Nach dem Frühstück verabschieden wir uns von Patrizia und Christina die weiter nach Fortuna reisen wollen.
Wir fahren bei schönstem Sonnenschein zum „Bajo del Tigre“. Am Eingangshäuschen ist niemand zu sehen, was wir ja bereits von anderen Besuchen kennen. Wir laufen daher schon mal in den Wald hinein und werden dann beim zurückkommen den Eintrittspreis bezahlen. Ausser vieler schöner Schmetterlinge und zahlreichen Vögeln begegnet uns kein Tier. Wir bleiben knapp 3 Stunden im Park und fahren dann weiter zum St. Elena Nationalpark. Im Eingangsbereich sind wir wieder von der Märchenhaftigkeit des Waldes gefangen. Kein Ast der nicht mit Moos, einer Bromelie oder sonst irgendwie überwuchert ist. Grandios! Wir laufen nur den kleinen Rundweg „Challenge“, bleiben immer wieder stehen und lassen uns von dieser zauberhaften Umgebung gefangen nehmen.
Nur das Gekreische der Touristen die in der Nähe die Canopytour machen, wirkt sich störend auf die Idylle aus.
Auf dem Rückweg schauen wir schnell bei der Unterkunft „Arco Iris“ vorbei wo wir von Susanna zu Kaffee und Kuchen eingeladen werden. Die Anlage ist sehr schön gestaltet und bietet sogar ein „Hooneymoon-Cabina“.
Zurück beim Miramontes verewigen wir uns bereits zum fünften Mal im Gästebuch.
Es war wieder ein wunderbarer Aufenthalt hier oben. Einziger Wehrmutstropfen: es wird den Touristen masslos viel Action angeboten, wie: Canopytour, „Ökotour“? auf den cuatrocyclos (Motorräder mit vier Rädern) etc. Das Mass ist diesbezüglich sicher längst voll, bleibt zu hoffen, dass die Strasse in diese wunderbare Naturwelt nie geteert wird….
Am Abend sitzen wir noch lange (was hier etwa 23.00 Uhr bedeutet) mit unseren zwei Gastgebern zusammen.

Der Bajo del Tigre verfügt über trockenen, pazifischen Regenwald
Zahlreiche Schmetterlinge wie dieser Glasflügler...
...und der grosse Morphofalter konnten wir hier beobachten
Das Santa Elena Nebelwaldreservat
Weisse Pilze mit Schnecke
Orchideen Kinderstube

Montag 05.11.2007

Heute schlafen wir einmal etwas länger. Um 10.00 Uhr verabschieden wir uns von Kathi und Walter und fahren weiter Richtung Miramar. Auf der holprigen Fahrt bietet sich uns immer wieder ein fantastischer Ausblick auf die Pazifikküste.
Nach gut zweistündiger Fahrt kommen wir wohlbehalten hier in der FINCA EL MIRADOR an, wo wir von Ulli, der Besitzerin, herzlich empfangen werden. Unser Cabana ist hübsch gelegen und mit Küche ausgestattet. In einem kleinen Tante-Emma Laden kaufen wir fürs Nachtessen ein. Es gibt Teigwaren mit Tomatensauce.
Bis abends quatschen wir mit Ulli über Land und Leute. Wieder einmal erfahren wir viel Wissenswertes über dieses wunderschöne Land.

Pool mit bezaubernder Fernsicht im "Finca El Mirador"
Unser Cabanna und...

..der abendliche Blick richtung Puntarenas

Dienstag 06.11.2007

Das Frühstück wird uns heute auf der Terrasse vor unserem Cabana serviert. Wir fühlen uns wie die Könige…
Bevor wir heute wegfahren, entdecken wir an unserem hinteren Pneu einen Platten. Mit des Gärtners Hilfe ist der Reifen schnell gewechselt.
Dann geht's los Richtung Nebelwald. Von Ulli haben wir den Tipp erhalten bei Telma und Angel, einem Ticoehepaar, vorbeizuschauen. Diese freuen sich sichtlich, Besuch zu erhalten. Mit Angel laufen wir zu einem kleinen Fluss, wo wir einige hundert Meter mit dem Kanu zurücklegen. Die Bäume sind mit Moos, Bromelien und Orchideen überwachsen. Zurück beim Häuschen werden wir zum Mittagessen eingeladen. Ausführlich erklärt uns Telma ihre Familienfotos. Nachdem wir noch einen schönen Blumenstrauss erhalten haben fahren wir über Schotterpiste, durch unglaublich schöne Landschaft, weiter den Berg hoch.
Wir machen kurz Halt beim Restaurant und Cabinas "las Orchideas", wo wir eine kleine Erfrischung zu uns nehmen. Dann fahren wir weiter zu "Chichos" der gerne sein Land mit vier Cabinas verkaufen würde. Leider ist er nicht da, aber Ulli hat uns angemeldet und uns versichert, dass wir uns umschauen dürfen. Hier scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. Zu der kleinen Anlage gehören 20 Hektare Land mit Primär und Nebelwald. Hoffentlich fällt dieser schöne Flecken Erde nicht in falsche Hände.
Durch dichten Nebel fahren wir zurück zu unserer Unterkunft.
Das Nachtessen nehmen wir im kleinen Soda in der Nähe ein. Wir sind die einzigen Touris die hier essen.

Farbenprächtige Raupe

Unsere Kanufahrt kommt in diesem Niedriggewässer öfters ins Stocken...

..gut so

Mittwoch 07.11.2007

Am Morgen fahren wir nach Miramar um den kaputten Reifen flicken zu lassen. Für umgerechnet 3 Dollar wird dies auch prompt erledigt. Anschliessend geht es zur Bank um Geld zu wechseln. Für Costa Ricanische Verhältnisse ungewöhnlich, warten wir kaum und werden sofort bedient.
Ulli hat für uns Chicho vom privaten Reservat angerufen, um uns mit ihm zu treffen. Wie abgemacht trifft er punkt halb zwölf beim Eingangstor ein. Er zeigt uns das Haupthaus und die vier Cabanas und wir laufen bei Regen auch kurz in den angrenzenden Wald. Dieser Bergregenwald muss einfach stehen bleiben. Mitte Jahr nisten hier Quetzals. Aber auch zahlreiche andere Tiere finden hier geeigneten Lebensraum.
Ab halb sechs gibt es einen traumhaft schönen Sonnenuntergang. Nachdem wir wieder im Soda zu Abend gegessen haben, sitzen wir mit Ulli bei einer guten Flasche Wein zusammen.

Schneller Reiffenwechse

Die Raupe des Morpho-Falters

Riesengrosse Schabe

Cabanas mit grossem Regenwaldschutzgebiet

Zufahrt zu Chicos Cabanas

Sonnenuntergang aus dem Bilderbuch

Donnerstag 08.11.2007

Es fällt uns schwer von diesem schönen Ort und der liebenswürdigen Ulli Abschied zu nehmen. Aber vielleicht gibt es ja schon bald ein Wiedersehen…
Heute geht es weiter Richtung Süden. Beim Rio Tarcoles halten wir an um die Krokodile zu filmen und zu fotografieren. In der Nähe des Manuel Antonios Nationalparkes finden wir eine bezahlbare Unterkunft am Meer.
Als wir am Abend am Meer den Sonnenuntergang geniessen wollen, sehen wir plötzlich zwei kreischende, junge Blondinen die auf uns zugerannt kommen. Welche Überraschung hier auf Patrizia und Christina zu treffen. Natürlich verbringen wir den Abend zusammen und haben uns dabei viel über die letzten Tage zu erzählen.

Fast 5 m lang ist dieses Spitzkrokodil. Männliche Tiere werden in der Regel grösser als weibchen
Eine Gruppe Spitzkrokodile am Ufer des Rio Tarcoles

Spitzkrokodile ernähren sich von Fischen, Vögeln und Säugetieren

Wenn das nur gut geht...
Tierischer Besuch in der Hotelanlage: Grüner Leguan und..
...freches Totenkopfaffchen

Freitag 09.11.2007

Klar, dass heute der Besuch des Manuel Antonios auf unserem Programm steht. Als wir die vielen Touristen sehen löscht es uns jedoch ein wenig ab. Wir entscheiden uns den Sendero el Mirador zu gehen, in der Hoffnung, dass manch anderer Touri den Aufstieg zum Mirador scheut. Und Richtig; auf diesem Weg hat es bedeutend weniger Leute. Wir sehen heute extrem viele Tiere, u. a. Nasenbären, Waschbären, Schildkröten, Agoutis, Totenkopfäffchen, Weisskopfkapuzineräffchen und schliesslich auch ein Faultier. Der Ausflug in den Park hat sich also gelohnt.
Am Nachmittag fahren wir mit den zwei Mädels nach Quepos um an Geld zu kommen. Vor dem Bancomat hat es eine lange Schlange. Wir kriegen noch 100 Dollar und dann ist aus die Maus. Bei einer anderen Bank können dann auch die anderen zwei ihre Portemonnaies wieder auffüllen. Schnell noch Proviant für die nächsten Tage gekauft und schon geht es zurück zum Hotel.
René und ich verbringen einen lustigen Abend mit dem deutschen Ehepaar …….

Bitte lesen...

Ein männlicher Schwarzleguan.

Trichterpilze sammeln Wasser auf.
Kapuzieneraffe auf Tuchfühlung
Waschbär auf Nahrungssuche
Dieses Dreizeh-Faultier war gerade in Bewegung.

Samstag 10.11.2007

Heute muss unser Auto Grosses leisten; mit Patrizia und Christina im Schlepptau wollen wir zur Osa Halbinsel fahren. Die vierstündige Fahrt übersteht dann unser Schüttelbecher ohne Probleme und um 14.00 Uhr kommen wir bei der Suitallodge an. Wir beziehen ein neues, geräumiges Cabana.
Bei strömenden Regen laufen wir anschliessend den kleinen Rundweg im angrenzenden Wald. Wir müssen schliesslich etwas für unsere Fitness tun… Natürlich sehen wir bei den düsteren Verhältnissen kaum ein Tier, trotzdem ist die kleine Wanderung mit Patrizia und Christina witzig und abenteuerlich.
Wir sind 12 Gäste und Helene zaubert uns ein wunderbares Nachtessen. Und wieder zeigt sich, wie klein die Welt doch ist. Vier Deutsche die auch bei Ulli waren, sind auch hier untergebracht.
Der Abend verläuft sehr lustig und nach längerem Plaudern im Cabana kehrt dann schliesslich Ruhe ein.

Zu Anfang beziehen wir dieses hübsche Cabana
Fröhliche Runde in der Suital Lodge

Orientalische Nachtruhe

Sonntag 11.11.2007

In aller Früh werden wir vom Lärm der Brüllaffen geweckt. Schnell raus aus dem Bett, die Videokamera und die Fotoapparate haben heute Frühdienst.
Nach einem feinen z Morge mit selbst gebackenem Brot wollen wir zum Meer hinunterlaufen.
Laut Helene und Carlos hat es hier im letzten Monat ständig geregnet. Heute scheint es aber einen wunderschönen Tag zu geben.
Ausgerüstet mit Paddel und Schwimmweste laufen wir den etwa einen Kilometer langen Weg zum Strand hinunter. Mit den Paddeln durch den Dschungel, mal was ganz Neues... Es ist noch Ebbe und so warten wir etwa eine Stunde bis wir mit zwei Kayaks zu einer kleinen Insel fahren. Bei Sonnenschein ist das Ganze doch ein wenig schweisstreibend und darum stürzen wir uns, sobald wir auf der Insel angekommen sind ins ca. 28 C warme Meer. Nicht wirklich erfrischend aber wunderschön.
Wir sehen ganz nah am Ufer, einen knapp einen Meter langen Flötenfisch.
In der Mittagshitze machen wir uns auf den Rückweg. Unten am Strand sind jetzt auch Celine und Carlos. Carlos holt uns Kokosnüsse von den Palmen und die zwei Mädels haben ihren Spass diese aufzubrechen. Die Milch ist herrlich erfrischend.
Auch der Aufstieg zurück zur Lodge, lässt unsere Schweissdrüsen auf Hochtouren arbeiten.
Am Abend gehen wir alle zusammen in einem ca. 10 km. entfernten, einheimischen Restaurant essen. Auf der Fahrt dorthin geht die Sonne unter und die Lichtverhältnisse sind unbeschreiblich schön.
Das Essen schmeckt hervorragend und kostet fast nichts. Kochen können die Ticas wirklich gut.
René und ich sind heute noch in ein kleines Cabana umgezogen. Bei nächtlichem Dschungelsound lassen wir den Tag im Schaukelstuhl auf der Terrasse ausklingen.

grösser
grösser

Mit dem Paddel durch den Dschungel

Im Regenwald der Suitla Lodge

Abendstimmung

Montag 12.11. 2007

Am Morgen fahren wir die zwei Mädels nach Chacharita. Sie kehren noch zu Patrizias Gastfamilie zurück. In einem Gebüsch entdecken wir ein braunes etwas. Wir betrachten das braune, pelzige Ding etwas näher. Eine verwelkte Blüte, ein weggeworfenes Spielzeug ??? Erst bei genauem hinsehen entpuppt sich dieses Ding als die wohl ungewöhnlichste Form einer Raupe, die wir je zu Gesicht bekommen haben. Wieder bei der Suitallodge angelangt geniessen wir den herrlichen Sonnenschein beim süssen Nichtstun. Überall sind Tukane, die herrliche Fotomotive abgeben. Später geht es auch noch in den Wald. Für den kleinen Rundweg benötigen wir über zwei Stunden. Es bringt nämlich überhaupt nichts durch den Urwald zu rennen, da man dann die kleinen Sachen wir Raupen, Käfer, Spinnen und Echsen etc. so einfach nicht sieht.
Zurück beim Cabana eröffnen wir, man glaubt es kaum, endlich die Ferienjassaison. Die Konzentration ist jedoch auf dem Tiefpunkt. Ständig lenken uns paradiesische Vögel, Gekkos oder Schmetterlinge vom Spiel ab...
Helene bekocht uns heute Abend typisch costaricanisch. Schmeckt hervorragend !

Tatsächlich eine Raupe

René im dichten Regenwald

Eine grosse Anolis Echse
Zitronenfalter auf einer Lichtung
Prächtige Lichtverhältnisse
Ameiven sind häufige Echsen des Lateinamerikanischen Regenwaldes

Dienstag 13.11. 2007

Wieder einmal sitzen wir schon um halb sechs auf der Terrasse um den Tag zu begrüssen. Die Geräusche der Nacht verstummen und die Sonne lacht vom Himmel. An einem Baum in der Nähe des Cabanas entdecken wir einen männlichen Christusleguan. René geht heute alleine in den Wald, er wird dabei auch von einer Horde Kapuzineraffen begleittet, die im hohen Geäst immer wieder seinen Weg kreuzen. Dabei zeigt auch er ein gewisses Talent, mit dem Fotoapparat umzugehen... Stolz zeigt er dann auch die gelungenen Aufnahmen.
Auch heute Abend ist die Dämmerung "Honigmelonenrot" farben. Wir entschliessen uns um eine Nacht zu verlängern, so können wir morgen noch mal zum Meer hinunterlaufen.
Lukas und Jürgen waren ja für zwei Nächte im Corcovado Tent Camp. Sie haben uns heute Abend viel zu erzählen. Es wird ein richtig lustiger Abend.

Das Gelbkopfgecko (im Vordergrund) gewann dieses ungleiche Duell

Art on Rainforest

Riesige Raubwespe

Mittwoch 14.11. 2007

Was für ein Morgen (Bild links). Nach dem Frühstück gehts hinunter zum Strand.
Wir beobachten eine schöne rot-weiss gepunktete Krappe. Gegen Mittag fängt es leicht zu regnen an und so fahren wir, schon wieder bei schönem Wetter, zum Restaurant Ventana.
Die Sicht auf den Golfo Dulce ist dort bezaubernd schön, und bei typisch einheimischen Essen lassen wir es uns so richtig gut gehen.
Es sind neue Gäste in der Lodge eingetroffen. Beim Nachtessen erzählen uns Anton und seine Begleitung Luzia von einer unangenehmen Begegnung mit einem Stachelrochen.
Anton war in Matapalo am Bodysurfen als er einen scharfen Schmerz im Knöchel verspürte.
Ausführlich erzählt er uns von dieser schmerzhaften Geschichte. Nun geht es ihm aber schon besser und sie wollen morgen ebenfalls in die Nähe des Corcovados gehen.
Wie immer sitzen wir vor dem schlafen noch auf unserer Terrasse und lauschen den Geräuschen der Nacht.

Unendliche Blütenpracht...

Rote Krabbe am Strand
Zwei unserer Mitbewohner: Eine Gekko im Lavabo...
..und eine schlanke Anolisechse auf der Terrasse unseres Cabanas.

Donnerstag 15.11.2007

Heute morgen ist das Morgenlicht einfach unbeschreiblich schön, wir glauben wir sind im Paradies.
Schon wieder ist packen und Abschied nehmen angesagt.
Auf unserer Fahrt auf die Nicoya Halbinsel legen wir einen Zwischenstopp in Jaco ein, da die Strecke für einen Tag fast zu lang ist. Im Los Ranchos beziehen wir ein eher schäbiges Zimmer, aber was sollls; ist ja nur für einen Nacht. Nach dem wir kurz im Pool waren gehen wir in die „Stadt“. Unglaublich wie sich Jaco in den letzten Jahren verändert hat. Eine einzige Baustelle, Restaurants und Souveniershops reihen sich an der staubigen Strasse aneinander.
Wir sind froh, verbringen wir nur eine Nacht hier...
Nach einem feinen Nachtessen und einem Schlummertrunk legen wir uns auf das harte Bett und hoffen morgen früh mit nicht allzu starken Rückenschmerzen zu erwachen.

Der Strand von Jaco
Wir verlassen die Penisnula Osa...

..und überqueren bei Palmar Norte den Rio Térraba

Freitag 16.11.2007

Natürlich stehen wir auch heute früh auf, doch mit Frühstücken ist nichts. In einem kleinen Supermercado kaufen wir daher Picknic ein und essen bei unserer Unterkunft.
Kurz nach 08.00 verlassen wir Jaco Richtung Garza auf der Nicoya Halbinsel. Dort wollen wir unsere Freunde Angie und Rolf besuchen.
Ohne Probleme finden wir die beiden und sind erst mal sprachlos über das tolle Haus mit Pool und Blick auf das Meer.
Nach dem Begrüssungstrunk wollen wir natürlich den Pool samt Jacuzzi ausprobieren. Kaum im Wasser serviert uns Angie ein Glas Weisswein an den Pool; Ja wer sind wir denn???
Wir wollen nicht mehr nach Hause, uns geht es hier zu gut..!!

Angie und Rolf haben`s sich auf einer kleinen Anhöhe auf der Nicoya Halbinsel gemütlich eingerichtet.
Eine Moderne Brücke führt auf die Nicoya Halbinsel

HIer lässt sich leben...

Samstag 17.11.2007

Der 23. Tag unserer Reise ist ein Tag des süssen Nichtstuns. Wir geniessen das prächtige Anwesen, den unverbauten Blick auf das Meer und die Ruhe. Im Pool liegend haben wir einen sagenhaften Ausblick auf den Pazifik und am Abend werden wir nach einem märchenhaften Sonnenuntergang von Rolf und Angie bekocht.


Traumhafter Ausblick am Abend...
..und kurz davor ein Sonnenuntergang...
..aus dem Bilderbuch

Sonntag 18.11.2007

Gestern haben uns Rolf und Angie von zahlreichen Schildkröten erzählt, welche auf die Nacht hin zur etwa 30 km entfernten Playa Ostional zur Eiablage gekommen sind. Somit hat mit dem heutigen Tag das süsse Nichtstun wieder ein Ende, und wir begeben uns zum Naturreservat. Die Strasse zur Playa Ostional ist unbefestigt und es müssen zwei schmale und ein breiter Fluss durchquert werden. Unser 4WD meistert diese Aufgaben bravurös. In Ostional begeben wir uns ganz zum hinteren Teil des Strandes, wo wir eine einzelne Bastard-Schildkröte bei der Eiablage beobachten können. Am Strand selber werden hunderte kleine Schildkröten angespühlt, welche es nicht weiter ins Meer geschafft haben und nun von den Fluten tot an den sandigen Strand gespült werden. In der Nacht werden wieder tausende Schildkröten zur Eiablage erwartet. So werden wir morgen früh nochmals zum Strand aufbrechen.

Diese Spur aus dem Meer führt...
..zu einer eierlegenden Bastard-Meeresschildkröte
Auf dem Weg zur Playa Ostional muss ein breiter Fluss durchquert werden.

Montag 19.11.2007

Heute gehts bereits in aller Früh zum "Schildkröten-Strand". Von der grossen Ankunft in dieser Nacht sind auf einer Strandlänge von etwa 2 km immer noch gut 100 Schildkröten bei der Eierablage oder auf dem Weg zurück ins Meer. Zwischen den alten Schildkröten schlüpfen bereits zahlreiche jungtiere aus bereits bestehenden Nästern. Einige Weibchen sterben jedoch bei der Eiablage... Leider werden von der Bevölkerung sehr viele Eier ausgepudelt und Harrassenweise abgeführt. Hinweise, dass heuer so viele Schildkröten wie selten zuvor zur Eiablage kamen, lassen wir nicht gelten. Die Auswirkungen dieses kommerziell angelegten Eierdiebstahls, werden sich erst in vielen Jahren bemerkbar machen.
Mittlerweile sind zwei weitere Freunde von Rolf und Angie eingetroffen. Mit Ihnen gehen wir am Nachmittag zur recht touristischen Playa Samara. Ein schöner Strand mit gemütlichen, kleinen Restaurants.

Geschafft, diese eben geschlüpfte Bastard-Schildkröte ist eben in Ihrem Element angekommen
Schildkröte direkt nach dem Schlupf
Schildkröte bei der Eiablage

Dienstag 20.11.2007

Heute besuchen wir das Regenwald-Schutzgebiet der Lagarta Lodge. Bereits vor Jahren haben wir dem Schutzgebiet einen Besuch abgestattet. Da dieser Küstenteil der Nicoya-Halbinsel vermehrt von Touristischem Bauboom überrennt wird, sind solche geschützte Flächen bresonders hier von sehr grosser Bedeutung. Das immense Tieraufkommen im Schutzgebiet zeigt dies letztlich auch mit aller Deutlichkeit auf.
Und in diesem Park entdecken wir dann auch, auf einem umgefallenen Baustamm sich sonnend, eine über 2 m lange Abgottschlange (Boa constrictor). Wir verhalten uns ruhig, so dass wir das scheue Tier während gut 10 Minuten ablichten können. Was für ein glücklicher Tag...

Diese Boa contrictor entdeckten wir im pazifischen Regenwald der Lagarta Lodge

Grosse Blattheuschrecke

Das Schutzgebiet der Lagarta Lodge schützt Regenwald entlang einer Flussmündung

Mittwoch, 21.11.2007

Jede Reise geht mal zu Ende, so auch diese... Am Morgen gehen wir noch runter an den Strand von Garza, welcher den Charme eines Fischerdorfes bis heute behalten konnte. Wir verabschieden uns von unseren Freunden und machen uns auf die "Socken" nach Atenas, wo wir unsere Reise begonnen haben
Diese Fahrt nach Atenas dauer erheblich länger, als wir angenommen haben. Unterwegs werden Strassenarbeiten durchgeführt und so können wir endlos lange 45 Minuten einem LKW beim abladen seiner Last zuschauen. Kurz vor Atenas verpassen wir dann eine Abzweigung und... das erste mal, dass wir uns auf unserer Reise verfahren. Was solls... Die Ticos sind gewohnt hilfsbereit und noch knapp vor dem eindunkeln erreichen wir das El Paraiso Verde und können Nicole und Fredi in die Arme Schliessen.

Fischerboot am Strand von Garza...
..René kurz vor der Weiterreise...

..nach Atenas

Donnerstag 22.11.2007

Ein letzter Ruhetag noch, bevor wir uns morgen auf den Heimweg machen. Auf dem Gelände des El Paraiso Verde machen wir uns noch auf Insektensuche und werden auch gleich fündig. Den Rest des Tages verbringen wir dann gemütlich am hauseigenen Pool...

Gemütlicher Pool im "El Paraiso Verde"
Zwei Ergebnisse unserer Suche nach Insekten, eine Mantide...

..und eine farbenprächtige Raubwanze

Freitag 23.11.2007

Wir verabschieden uns von den beiden bezaubernden Gastgebern Nicole und Fredi. Unsere Rückreise führt uns über Miami (...mit einmal mehr sehr nervenaufreibenden und unfreundlichen Zollformalitäten) zurück in die Schweiz. Einmal mehr war Costa Rica einen Besuch wert. Obwohl sich in den letzten Jahren einiges verändert hat, können die grossflächigen Schutzgebiete des Landes (zumindest bis Heute) dem vielerorts einsetzenden Bau-Boom trotzen. Die Nationalparks sind in den Monaten Oktober/November zum Teil nur schwach frequentiert, so dass viele Tierbeobachtungen möglich sind und nicht zuletzt bietet das Land viele kleine, angenehme Unterkünfte, so dass man sich immer wieder auf den nächsten Halt freuen kann.

Zurück in der Schweiz
Abschied von Nicole und Fredi
1.-3. Tag - Bangkok 4.-6. Tag - Phitsanulok 7.-12. Tag - Chiang Mai 13.-19. Tag - Ao Nang