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  Reisebericht Costa Rica 2004

1. - 4. Tag

Freitag, 22.10.2004

Dieses Jahr bereisen wir mit Aschi und Chrigu den Norden Costa Ricas. Ein erster Abstecher jedoch führt uns nach Florida, wo wir pünktlich um 17.20 Uhr mit einer Maschine der Swiss landen.

Ausgerechnet dieses Mal, wo wir so richtig Zeit hätten, die US-Zollformalitäten über uns ergehen zu lassen, geht die Abfertigung super schnell. Also raus aus dem Flughafen, Taxi anhalten und ab nach Miami Beach. Hier haben wir uns im Tudor Hotel Zimmer reserviert. Die Fahrt dauert 30 Minuten (28 $).Dieses Hotel ist recht sauber, liegt aber an einer stark befahrenen Kreuzung im Art Deco Distrikt. Ein anschliessender Spaziergang zum Miami Beach führte uns auch gleich schon den amerikanischen Grössenwahn vor Augen. Alles scheint hier ganz einfach eine Nummer zu gross zu sein und auch die Nacht scheint man hier abgeschaft zu haben, findet man doch bei diesem Beleuchtungswahn keine dunkle Ecke mehr.

23.10.2004

Das Frühstück und den Café haben wir aus Papptellern bzw. Pappbechern serviert bekommen. Gestärkt machen wir uns auf zur Südspitze von Miami Beach. Mit Erstaunen stellen wir dabei fest, dass sich die Natur nicht gänzlich aus dieser recht lärmigen Umgebung zurückgezogen hat (Siehe unten).

Am Miami Beach sehr häufig: die Ringschnabelmöwe
Bootschwanzgrackel haben ein schimmerndes Gefieder.
Direkt am Strassenrand: Ein Carolinaspecht

Auf unserem etwa dreistündigen Spaziergang erreichen wir auch den Jachthafen von Miami Beach. Hier gibt es etliche Grossjachten zu besichtigen.

 

Nachdem wir für das Mittagessen ein typisch amerikanisches Diner Café aufgesucht haben begeben wir uns zum Sonnenbaden an den Miami Beach. (Diesen teilen wir uns mit etwa 1 000 weiteren Touristen...).

24.10.2004

Am Morgen begeben wir uns wiederum zum Strand um der Sonne hallo zu sagen.

Alle warten auf die Sonne...
...und da erscheint sie auch schon
"Baywatch"

Etwa um 10.00 Uhr holt uns ein kleiner Bus, der uns in die Everglades bringt. Nachdem wir auf unseren Reisen schon Krokodile und Kaimane gesehen haben, freuen wir uns nun darauf, auch einmal einen Alligatoren zu Gesicht zu bekommen. Die Fahrt zum Reservat dauert etwa 1 Stunde. Dabei haben wir auch Gelegenheit, Miami City etwas kennen zu lernen.

"Stop"
Wollkenkrazer in der City
Das Basketball-Stadion von Miami

In den Everglades angekommen, werden wir durch einen Turi-Shop zu einem Propellerbot geschleusst. Vor dem einsteigen werden uns noch Gehörpropfen verteilt. Toll, denken wir uns. Mit diesem Lärm werden wohl auch noch die letzten Tiere mit sensiblem Gehör (was in erster Linie Wasservögel betrifft), diesen Teil des Nationalparks meiden. Da wir auf der 45 minütigen Fahrt tatsächlich noch Alligatoren und eine Wasserschildkröte sehen, ist diese kleine Tour doch noch von einem gewissen Erfolg gekrönt.

grösser
Unser Pilot
Ein Purpurhuhn
Einer von drei Alligatoren, welcher sich auf unserer kurzen Fahrt durch die Everglades blicken lässt.

Anschliessend wird uns auf der Krokodilfarm eine 20 minütige "Show" gezeigt in welcher als Tiefpunkt auch noch ein afrikanischer Skorpion zur Schau gestellt wird. Den Amis scheint egal zu sein, was woher kommt. Hauptsache es ist giftig... Insgesamt war dieser Ausflug eine typische Touri-Tour, für welche wir 42$ pro Person hingeblättert haben. Für unsere knapp bemessene Zeit war dies jedoch eine der wenigen Möglichkeiten, den Everglades Nationalpark zu besuchen.

Den späteren Nachmittag verbrachten wir nochmals mit dem Genuss des schönen Wetters und des warmen Meeres. Morgen geht es weiter nach Costa Rica.

Nostalgie
Miami Beach
Hör nicht`s, seh nicht`s, sprech nicht`s

4. - 5. Tag

Montag, 25.10.2004

Heute geht`s bereits um 08.45 Uhr zum Flughafen Miami, von wo uns eine Maschine der AA nach Costa Rica bringen wird. Bei bestem "Flugwetter" haben wir unterwegs eine sehr gute Sicht auf Kuba, Nicaragua und Costa Rica. Die Zollformalitäten sind, wie üblich in Costa Rica, recht schnell erledigt. Und schon wenig später befinden wir uns im Hotel Fleur de Lys. Da es noch früher Nachmittag ist, begeben wir uns in die Fussgängerzone von San José. Die Hauptstadt Costa Ricas ist nach wie vor nichts besonderes. Trotzdem macht es Spass, ein paar Stunden unter diesen geselligen Einwohnern zu verbringen. Und damit man nicht gleich als Tourist auffällt, empfiehlt es sich auch, Taschen oder Rucksack im Hotel zu lassen und... lange Hosen zu tragen. San José Stadt hat etwa 100 000 Einwohner. Im Grossraum San José jedoch leben gegen 1 Million Einwohner, was etwa 1/4 der Gesamtbevölkerung ausmacht.

Farbenfroher Bus
Immer belebt: Busstationen...
...und die verkehrsfreie Fussgängerzone von San José

Zum Nachtessen gehen wir in ein typisch Costa Ricanisches Restaurant.

26.10.2004

Ein toller Morgen erwartet uns heute. Da San José auf etwa 1 200 müM liegt, ist die Luft morgens äusserst angenehm. Heute haben wir auch gute Sicht auf die umliegenden Erhebungen.

Morgentlicher Spaziergang durch San José
Eine "Panaderia" (Bäckerei)
Früchte-Stand

Pünktlich um 09.00 Uhr wird uns der Mietwagen, ein Hunday Gallopper, überreicht.

5. - 8. Tag

Dienstag, 26.10.2004 (Fortsetzung)

Um 10.00 Uhr verlassen wir San José mit unserem Mietwagen. Schon bald sind wir den verstopften Strassen in und um die Hauptstadt entronnen.

Nach etwa 1 1/2 Stunden passieren wir mit dem "Catarata de la Paz" einen imposanten Wasserfall, der direkt an der Strasse in eine Schlucht fällt. Ein kleiner Weg führt hinter den Wasserfall, welcher umgeben ist von dichtem Regenwald.

Obwohl wir die Strecke schon einmal gefahren sind, schaffen wir es, uns in der Nähe von San Miguel zu verfahren. Einige Strassenbauarbeiter klären uns dann definitiv über unseren Irrtum auf. Eine 180° Grad Wende bringt uns danach wieder auf die richtige Spur...

Etwa um 14.00 Uhr, also nach gut 4 stündiger Fahrt erreichen wir Pital. Von hier aus führt eine Schotterstrasse, vorbei am geruhsamen Örtchen Boca Tapada zur Laguna del Lagarto Lodge, wo wir eine Stunde später ankommen.

Gleich bei der Ankunft entdecken wir einen jungen, grünen Leguan und eine grosse Heuschrecke. Beide sitzen vor dem Eingang unserer Zimmer und geniessen die Sonne.

Heuschrecke
Juwel im Dschungel: Die Laguna del Lagarto Lodge
Grüner Leguan

Obwohl es nun schon langsam finster wird, gehen wir noch rasch in den angrenzenden Regenwald. Also, Stirnlampe auf und rein geht`s. Schon bald hören wir knisternde Geräusche im Geäst und wenig später entdecken wir ein paar Klammeraffen, welche sich auf die Nacht vorbereiten. Kaum zu entdecken ist eine schöne Saumfingerechse, welche mit einem Baumstamm zu verschmelzen scheint.

Impressionen der ersten Dschungelwanderung: Eine Anolis-Echse im Licht der Stirnlampe...
...Aschi, René und Chrigu vor einem Baumriesen...
...und das Blätterdach des Tiefland-Regenwaldes

Nach dem Nachtessen gehen wir hinunter zur Lagune. Hier warten einige Kaimane auf die Fütterung durch die Lodge-Besitzer. Dabei sehen wir auch ein paar winzige, etwa 30 cm lange Jungtiere.

27.10.2004

Nirgends dürfte es schwieriger sein, das Frühstück zu geniessen, als auf der Terrasse dieser Lodge. Die Ablenkung der zahlreichen paradiesischen Vögel ist einfach zu gross...

Ablenkung am Morgentisch: Ein Montezuma Stirnvogel...
...ein Braunrücken Tukan...
...und ein Bischofstangar

In weiter Entfernung entdecken wir auch noch hellrote Aras und vorbeiziehende, grüne Soldatenaras. Für die äusserst seltenen Soldatenaras laufen in dieser Region Schutzprogramme. Man versucht Korridore zu schaffen, über welche diese prächtigen Vögel verloren gegangene Lebensräume zurückgewinnen können.

Als nach dem Frühstück ein heftiger Regenguss niedergegangen ist, begeben wir uns bei aufklarendem Himmel erneut in den angrenzenden Regenwald. Auch dieses mal entdecken wir einige interessante Tiere.

Die höchst giftigen, roten Erdbeerfröschchen sind auf dem Boden des Regenwaldes sehr gut zu erkennen.
Diese Heuschrecke zeigt beim Wegfliegen prächtig rote Schwingen.
Nur sehr schwer zu erkennen und perfekt getarnt ist die etwa 10 cm lange Geisselspinne (Heterophrynus sp.)
 

Auf der vierstündigen Wanderung haben wir etwa 30 Erdbeerfröschchen entdeckt. Die grünen Baumsteigerfröschchen hingegen scheinen zumindest in dieser Gegend sehr selten geworden zu sein. Trotz intensiver Suche sichteten wir nur zwei Exemplare unseres "Wappentieres".

Chrigu hat die ganze Zeit Schlangen gesucht. Doch trotz intensiver Stein und Wurzelumkehr-taktik blieb die Suche erfolglos...

Stiefelreinigung nach dem Dschungel-Trekking.

Am Nachmittag entern wir zwei Kanus und paddeln auf einer etwa 15 Gehminuten entfernten Lagune umher. Bei fantastischem Licht öffnet sich uns eine traumhafte Naturkulisse. Das ganze hat grossen Spass gemacht.

Schwieriges manövrieren
Die Natur in ihrer schönsten Form
Kaiman, am Rand der Lagune.

Nachdem wir am Abend Zeuge einer Mondfinsternis werden (Und das mitten im Dschungel...) gehen wir noch im Dunkeln hinunter zur Lagune um die nachtaktiven Kaimane zu suchen. Zu unserer grossen Überraschung schwimmt plötzlich eine riesige Schnappschildkröte ins Licht der Taschenlampe.

Eine Handgrosse Vogelspinne beobachtet die Mondfinsternis.
Ein Kaiman lugt aus dem Schilf
Stargast des Abends: eine fast 50 cm lange, annähernd 20 kg schwere Schnappschildkröte.

28.10.2004

Heute Morgen machen wir eine Bootstour auf dem Rio Carlos. Diese führt uns zum Rio San Juan, dem Grenzfluss zu Nicaragua. Unterwegs kreuzen wir das Wrack eines abgeschossenen Flugzeuges aus dem Nicaraguanischen Bürgerkrieg. Für uns interessanter ist jedoch die Vegetation an der Uferzone. Da wir nun auch die grossen Spitzkrokodile sehen, haben wir auf unserer Reise innert kurzer Zeit drei völlig verschiedene Krokodil-Arten gesichtet.

Rio Carlos
Junges Spitzkrokodil
Eine Sumpfschildkröte

Nach etwa 2 Stunden Bootsfahrt erreichen wir den Grenzfluss und das letzte Dorf auf Costa Ricanischem Boden, "Boca San Carlos". Hier vertreten wir uns ein wenig die Füsse. Dabei statten wir auch der Schule einen kurzen Besuch ab. Der Lehrer erklärt den Schülern woher wir kommen und erzählt ihnen mit sichtlichem Stolz, dass wir wegen Ihrem schönen Heimatland hier sind. Später suchen wir auch noch ein kleines "Soda" auf.

Die Grenze zu Nicaragua
Besuch in der Schule
Boca San Carlos

Auf der Rückfahrt sehen wir wieder Krokodile. Lustig sind jedoch einige Langnasenfledermäuse, welche hin- und herwippend an einem morschen Ast mitten im Fluss hängen.

Rückweg auf dem Rio Carlos
Fledermäuse
Ein Leguan sonnt sich am Flussufer

Insgesamt erlebten wir für 25 $ pro Person einen kurzweiligen und interessanten Ausflug.

Am Nachmittag gehen wir nochmals in den Wald. Dabei entdecken wir einen Plattschnabel Motmot (Electron platyrhynchum). Es ist das erste mal, dass wir diesen Vogel zu Gesicht bekommen.

Plattschnabel Motmot
René im Regenwald
Regenwald

29.10.2004

Am Morgen haben wir wiederum die Möglichkeit, viele Tiere, welche um die Lodge streichen, zu beobachten. Dabei sehen wir auch einen Tayra. Dieser etwa 65 cm lange Räuber ist ein naher verwandter der Wiesel und Marder. Es waren wieder drei bezaubernde Tage auf der "Laguna del Lagarto Lodge".

Der Tayra hat sich eine Banane geschnapt
Regenbogen Tukan
Ein Nasenbär beim "Dösen"

8. - 11.Tag

Freitag, 29.10.2004 (Fortsetzung)

Heute fahren wir zum Vulkan Arenal. Da der Vulkan häufig in Nebel oder Wolken gehüllt ist, haben wir 3 Nächte eingeplant. Für die Fahrt benötigen wir, inkl. einer kurzen Pause, nur etwa 3 Stunden. In der Lodge "Lavas Tacotal" lohnt es sich, die untersten Häuschen zu mieten, da man von hier den besten Blick auf den aktiven Vulkan hat. Nun, hätte... denn bei unserer Ankunft sehen wir nur den untersten, ansteigenden Teil des 1 600 m hohen Kolosses.

So gehen wir am Nachmittag ins nahegelegene Fortuna, um ein paar Sachen zu erledigen. Zurück bei der Lodge geniessen wir die schöne Abendstimmung und den Blick auf den nun Wolkenfreien Vulkan.

Herrlicher Ausblick von unserem Cabina
Abendstimmung
Lava rollt den Berg hinunter

30.10.2004

Den Besuch des Arenal Nationalparks wollen wir uns heute nicht entgehen lassen. Auf einer Fläche von 5 200 ha wird hier primärer Regenwald vor der Abholzung geschützt. Ein abwechslungsreicher und schöner Trekking-Pfad führt uns über ein ausgekühltes Lava-Feld.

René und Aschi auf dem Lava-Geröll
Blick über das Lava-Feld zum Arenal See
Gehört zu den 5 aktivsten Vulkanen der Welt: der Arenal

Gerade als uns das Gebrüll eines Brüllaffen direkt über unseren Köpfen einen ziemlichen Schreck einjagt, beginnt es wie aus Kübeln zu regnen. Über einen Waldpfad, der stetig auf und ab geht gelangen wir, mittlerweile völlig durchnässt, zu einem Fluss. Hier legen wir eine kurze Pause ein, bevor wir uns über ein wesentlich kürzeres Wegstück zurück zum Parkeingang begeben.

Fundstücke im Regenwald: Gottesanbeterin...
...prächtige Blüte...
...Fluss am Ende des Trekking-Pfades

Zurück in der Lodge geniessen wir die Honigmelonenfarbene Abendstimmung. Auf einem Baum in der Nähe entdecken wir einen seltenen Weissbussard.

Weissbussard (Leucopternis albicollins)
Arenal im Abendlicht
Abendstimmung

31.10.2004

grösser
Am Morgen hat`s Nebel und es regnet. Wir nehmen das Auto und fahren nach Pueblo Castillo, um eine Schlangenfarm zu besuchen. Der Besitzer hat etwa 25 verschieden Schlangen, alles Wildfänge aus Costa Rica, in angemessen grossen Terrarien. Nach unserem Besuch kommt die Sonne zum Vorschein und wir gehen in den "Baldi-Quellen" das vulkanisch erwärmte Wasser geniessen. Ursprünglich wollten wir dies in den "Tabacon-Quellen" tun, aber diese verlangen mittlerweile unverschämte 29 $ Eintritt...
Aschi mit einer Königsnatter

11. - 16. Tag

Montag, 01.11.2004

Um etwa 10.00 Uhr fahren wir los Richtung Santa Elena. Beim Schweizer Hotel "Los Héroes" machen wir einen kurzen Stop. In "Nuevo Arenal" ist es schon beinahe Tradition, dass wir uns verfahren... Also ab in die falsche Strasse. Nachdem wir den Irrtum bemerkt haben geht es weiter über Tilaràn hinauf nach Santa Elena. Unterweg wird`s unserem Auto zu heiss, und wir müssen einen Abkühlungsstop einlegen.

Echt schweizerisch: das Hotel "Los Héroes"
Unterwegs
Unplanmässiger Stop

Um 14.00 Uhr erreichen wir Santa Elena. Wir verbringen einen vergüglichen Abend mit den Besitzern des Hotel Miramontes, Kathi und Walter. Die beiden gehen am nächsten Tag nach San José, weshalb wir das Hotel ein wenig hüten werden.

02.11.2004

Bei niesligem Wetter laufen wir heute über die Hängebrücken der "Selvatura". Wie immer ist es hier sehr schwierig, Tiere zu sehen. Trotzdem ist es fantastisch, die Vegetation der Baumkronen aus diesem ungewohntet Blickwinkel zu betrachten. An Nachmittag beginnt es nun so richtig zu regnen. Also machen wir uns ein paar Sandwiches und warten auf die Gäste, die für heute erwartet werden.
Üppiger Regenwald, aus der Sicht von oben.
Carole und René auf einer der zahlreichen Brücken

Da auch nicht angemeldete Gäste eintreffen, haben wir am Abend neun Nachtessen zu servieren. Nachdem die letzten Gäste gegangen sind, decken wir die Tische für das Morgenessen und gehen schlafen.

03.11.2004

Der Santa Elena Nationalpark kann als kleiner Bruder des Monteverde bezeichnet werden. Hier findet man etwa die gleiche Flora und Fauna vor wie beim "grossen Bruder". Vorteilhaft ist hier die Tatsache, dass dieser Regenwald von wesentlich weniger Touristen besucht wird, weshalb vor allem die Möglichkeit zur Tierbeobachtung, hier besser sein dürften. Wir machen die beiden Trekking Pfade "Cano Negro" und den "Encantando Trail".

Viel Betrieb auf dem Waldboden: Eine grosse Rotknievogelspinne...
...eine prächtige Raupe...
...und ein Tausendfüssler

Am Nachmittag kommen Kathi und Walter wieder zurück in Ihr Hotel. Auch an diesem Nachmittag ist es wieder regnerisch, feucht und recht kalt.

04.11.2004

Heute Morgen ist das Wetter recht schön. Um einen Kontrast zum Regenwald der oberen Regionen zu erleben, begeben wir uns heute auf die Ecological Farm. Dieser Wald ist geprägt durch das trockene Klima des Pazifiks. Obwohl dieser Wald nur ein paar Kilometer vom Monteverde Regenwald entfernt ist, findet man hier ganz andere Verhältnisse vor. Der nicht ganz so dichte Pflanzenbewuchs ermöglicht es uns hier auch, viele Tiere zu beobachten.

Kaum zu erkennen: ein grüner Tukan
Glasflügelfalter
Ständig am Nahrung auftreiben: ein Hörnchen

Noch während unserer Wanderung kommt dichter Nebel auf. Zurück beim Parkeingang überlegen wir uns, ob wir noch einen andern Pfad gehen wollen, da hören wir auch schon ein Knistern im Geäst und eine Horde Kapuzineraffen stattet uns einen Besuch ab.

Den ganzen Nachmittag regnet es in Strömen. Also geniessen wir den Rest des Tages in bester Gesellschaft im Hotel Miramontes.
Weissschulter Kapuziner Affen
Einer lugt aus dem Geäst heraus
 

05.11.2004

Das Privatreservat Monteverde gehört zu den weltweit bekanntesten Regenwaldschutzgebieten. Um diese Jahreszeit hat es jedoch angenehm wenige Besucher. Mit Walter wollen wir nun den sagenumworbenen Göttervogel Quetzal suchen gehen. Zuerst begehen wir den langen Rundweg, den "Sendero Bosque Nuboso". Über den "El Camino" geht`s zurück. Die Lichtverhältnisse sind optimal für bezaubernde Fotos.

Nachdem wir wieder beim Eingang angelangt sind, und den Quetzal weder gehört noch gesehen haben, entscheiden wir uns, den kurzen Rundweg "Sendero Rio" auch noch zu begehen. Und siehe da... keine 30 m vor uns sitzt ein prächtiges Quetzal Männchen auf einem Ast.

Der Göttervogel Quetzal...
...Ein anderer Quetzal, durch das Fernrohr

Kurz darauf entdecken wir auch noch einen zweiten Quetzal. Eine sehr erfolgreiche Wanderung geht so zu Ende. Am Abend feiern wir noch einwenig mit Walter und Kathi. Walter packt dabei seine besten Kochkünste aus...

In der Küche geht`s rund...
...mmmh...
...Walter, Chrigu, Kathi, Aschi und wir beide

06.11.2004

Nun ist bereits unser letzter Tag im Monteverde angebrochen. Die heutige Wanderung führt uns zum "Regenwald der Kinder". Der "Bajo del Tigre" bietet die einzige Möglichkeit, einen Teil dieses vom Pazifik beeinflussten Waldes zu besuchen.

Nach dieser Wanderung haben wir noch einen vergnüglichen Abend mit Walter und Kathi. Morgen geht es weiter ins Canas Castilla. Dieses liegt ganz im Norden, an der Grenze zu Nicaragua.
Weissstirn Amazone
Schattenspiel
 

17. - 19. Tag

Sonntag 07.11.2004

Um 8.00 Uhr sind wir losgefahren. Nachdem wir beinahe auf Meereshöhe angekommen sind, biegen wir ab in die Panamericana, über welche wir nach 4 Stunden Fahrzeit die Finca Cañas Castilla erreichen. Wir finden eine sehr schöne Anlage vor.

Sehr schöne Cabinas...
...direkt am Fluss, und mit...
...Faultier im Baum

Am Abend beginnt es stark zu regnen. Zum Nachtessen beim Haupthaus sind es nur etwa 100 m. Während wir uns beeilen, um nicht nass zu werden, schleicht eine Schlange in das Licht der Taschenlampe. Dabei handelt es sich um eine etwa 1.2 m lange Natter.

Später beim Nachtessen erleben wir eine weitere Überraschung, als uns ein Wickelbär besucht...

08.11.2004

Auf der Finca hat man die Möglichkeit, das umliegende Gebiet mit dem Pferd zu erkunden. Genau das haben wir uns für diesen schönen Morgen vorgenommen.

Eine abenteuerliche Bachdurchquerung
Der Ritt führt uns an die Grenze zu Nicaragua
Vulcan Mombacho, Nicaragua

Der Ausritt hat, obwohl Caroles Pferd durchbrannte, viel Spass gemacht. Die Landschaft hier ist einfach toll. Und dazu haben wir neben vielen Schmetterlingen auch noch drei Faultiere zu Gesicht bekommen.

Am Nachmittag geniessen wir ein Bad im Dschungel. Das Wasser ist angenehm kühl und abgesehen von ein paar bissigen Ameisen, lassen uns auch die sonstigen Bewohner dieses Lebensraumes unseren Spass haben..

Am Abend gehen Aschi und René nochmals etwas hinauf auf eine Erhöhung um die Abendstimmung zu geniessen.

09.11.2004

Zum Nationalpark Rincon de la Vieja sind`s von hier nur etwa 1 1/2 Stunden. Da Carole eine deftige Magenverstimmung eingefangen hat werden wir heute zu dritt diesen Park aufsuchen.

Während unserer etwa 18 km langen Wanderung durch den Park weht ein ausgesprochen starker Wind. Für René ist es bereits der dritte Besuch dieses Nationalparks und noch nie hat er ihn derart trocken angetroffen. Die Möglichkeit, Tiere zu beobachten, ist hier besonders gross. Wir sehen drei (!) Schlangen, Brüllaffen, Nasenbären, Gürteltier und viele Vögel und Insekten.

Die Wanderwege führen uns zu diversen Aktivitäten vulkanischen Ursprungs, zu sogenannten Fumarolen. Ein zweiter Weg führt uns zum schönen Wasserfall.

Der prächtige Wasserfall
Eine blubbernde Fumarole
Eine leicht giftige Streiffennater "streifft" unseren Weg

Am nächsten Tag geht unsere Reise bereits zur letzten Destination auf die Nicoya Halbinsel.

20. - 27. Tag

Mittwoch 10.11.2004

Nach einer vier Stündigen Fahrt erreichen wir Playa Guiones. Hier erwarten uns bereits Rolf und Angela vom Casita Romantica.

11.11.2004

Heute müssen wir bereits früh aufstehen. Wir wollen im nahe gelegenen Tierschutzgebiet Ostional die Meeresschildkröten bei der Eiablage beobachten. Um 5.00 Uhr starten wir und stehen etwa eine Stunde später auf dem Strand. Es ist ein eindrückliches Schauspiel, diese grossen Schildkröten zu beobachten, wie sie sich zu Hunderten mit grossem Aufwand über das ihnen fremde Element ausserhalb des Wassers schleppen.

Eine Bastard Schildkröte schleppt sich zurück ins Meer
Diesem jungen wird einwenig nachgeholfen...
...Die zahlreichen Geier im Hintergrund picken sich frisch gelegte Eier heraus.

12. - 18.11.2004

Den Rest unserer Ferien verbringen wir mit Baden, Golfspielen am Strand und Surfen. Mit Angela und Rolf hatten wir es wieder sehr zufrieden und lustig. Mit Ihnen haben wir ein paar tolle Tage verbracht.

Jeden Abend ein prächtiger Sonnenuntergang
Rolf spielt Golf

Am Mittwoch, den 17.11.2004 fliegen wir mit einer einmotorigen Cessna der Fluggesellschaft Sansa zurück nach San José.

Das Terminal
Das Rollfeld
der Flug
1.-3. Tag - Bangkok 4.-6. Tag - Phitsanulok 7.-12. Tag - Chiang Mai 13.-19. Tag - Ao Nang