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  Reisebericht Costa Rica 2003

 

1. - 2.Tag

Freitag, 17.10.2003

Nachdem wir über Miami in San José gelandet sind, empfängt uns wieder die vertraute, feuchtwarme Luft die so völlig im Gegensatz zur trockenen, klimatisierten Luft des American Airlines Fliegers steht. Zoll, Gepäck... alles geht sehr rasch und schon sitzen wir im roten Taxi, welches uns rechts und links überholend zum altbekannten "Fleur de Lys"-Hotel fährt.

So lassen wir auf dem Rücksitz des Taxi nochmals die Anreise Revue passieren, welche einen Zwischenspurt durch den Flughafen von Miami beinhaltete, da sich verspätete Flugzeuge und amerikanische Zollformalitäten überhaupt nicht vertragen...

Samstag, 18.10.2003

Den heutigen Tag widmen wir der Hauptstadt Costa Ricas. So geht`s auf zur Fussgängerzone wo ein emsiges Treiben herrscht. Links und rechts der Zone hat es viele Kleidergeschäfte, Apotheken und Restaurants. Davor sitzen immer wieder Losverkäufer, welche auch alle Hände voll zu tun haben. Im Zentrum spielt eine Blasmusik die Costa Ricanische Hymne, wozu etwa 300 Personen stramm stehen. Auch wir gesellen uns dazu und... finden uns in einer Wahlveranstaltung wieder. Also nichts wie weg!

Ausblick aus unserem Hotelfenster auf die Hauptstadt Costa Ricas, San Jose

Wäre noch das Schlangenbiss-Serum welches wir in einer der Apotheken auftreiben wollen und bei unserem Trekking in den Corcovado-Nationalpark von Nutzen sein könnte. Aber, Fehlanzeige. Die Apotheke verweist uns an das Serpentario, ein Schlangenhaus, welches ein paar Blocks entfernt liegt. Also los geht`s... doch, oh schade, das Serpentario ist zumindest heute, verschwunden.

Für den Nachmittag haben wir uns vorgenommen, das Nationalmuseum zu besuchen. Relativ klein, aber schön gelegen, vermittelt es einen Eindruck in die bewegte Geschichte dieses Landes. Es hat auch noch einen angebauten Schmetterlingsgarten, welcher jedoch verschluckt von kalten, meterhohen Kalksteinmauern eher einen heruntergekommenen Eindruck hinterlässt.

Das seit 1888 bestehende Museo Nacional

3. - 5.Tag

Sonntag, 19.10.2003

Heute wird uns Jan abholen kommen, und es geht auf zum Nationalpark Tortuguero. Die Unterkünfte dort sind nur über Wasserwege oder mit dem Kleinflugzeug zu erreichen. Wir haben Zeit, also wählen wir das Boot. Die fahrt zur Bootsanlegestelle dauert etwa vier Stunden. Unterwegs machen wir noch kurze Zwischenstopps bei Ananasplantagen und einer Bananenfabrik. Jan erzählt auch von den vielen Nachteilen, welche durch diese Grossgrundbesitzer für sein Land entstehen. Ein weiterer Halt wird in einem kleinen Dorf eingelegt, wo wir bei einer Pflegefamilie ein junges Zweifinger-Faultier betrachten können und auch einige riesige Hercules-Käfer sehen.

Die Bootsfahrt zur Unterkunft dauert nun gut 1 1/2 Stunden. Unterwegs sehen wir Klammeraffen, Kaimane und viele Wasservögel, darunter einen sehr schönen Schlangenhalsvogel, der sein Gefieder trocknet.

Ganz links: Die Wasserläufe des Tortuguero Nationalparks

links: Ein Schlangenhals-Vogel trocknet sein Gefieder

Empfangen mit einem feinen Früchtedrink fokussieren unsere Augen bereits einen wunderschönen Stirnlappen-Basilisken, welcher sich in unserem Früchtedrink-Glas wiederspiegelt...

Eine der schönsten Echsen überhaupt, der Stirnlappen-Basilisk.

Mit uns ist hier nur noch ein sympathisches Ehepaar aus Cuba anwesend. Mit ihnen kommen wir auch schnell ins Gespräch und wir erfahren viel über ihr Land. Gemeinsam gehen wir nun das Dorf Tortuguero anschauen. Der Tortuguero Nationalpark ist übrigens der einzige Park des Landes, in welchem menschliche Siedlungen geduldet werden. Das Dorf hat einen gewissen Charme und besitzt neben Polizeiposten, Kirche, Schule, Recycling-Fabrik und Fussballfeld auch eine kleine River-bar mit Reggae-Musik, wo wir uns so zur Entspannung auch gleich mal niederlassen.

Die Kirche von Tortuguero
Einfache Siedlungen im Dorfzentrum
Carole, die Cubaner und Jan

Montag, 20.10.2003

Am frühen Morgen erkunden wir die Natur rund um die Lodge. Ein kleiner Kaiman lässt sich regungslos in einem schmalen Nebenfluss treiben. Am Rande des Wassers tanken kleine Christus-Leguane etwas Sonne auf. Bei unserem Erscheinen springen sie ins Wasser und werden ihrem Namen gerecht, indem sie auf den Hinterbeinen über das Wasser rennen. Die beiden Cubaner sind heute bereits wieder abgereist, also sind wir nun alleine auf der Anlage. So haben wir für heute ein Boot mit Führer ganz für uns alleine.

Unsere Bootsanlegestelle...
...und die Unterkunft

Kaum losgefahren sehen wir auch schon einen Fischotter. Sofort taucht er ab und verschwindet im dichten Geflecht aus Wasserhyazinthen und Schilf. Wir geniessen während der über 3 stündigen Fahrt durch schmale Nebengewässer, die zu einem grossen Teil mit einem geräuschlosen Elektromotor vorangetrieben wird, die paradiesische Ufervegetation mit so vielen verschiedenen Tieren wie grünen Leguanen, Affen, Tukanen, Schildkröten, Kaimanen und Eisvögeln.

Tortuguero am frühen Morgen
Ein etwa 2 m langer Krokodil-Kaiman streift unser Boot

Nach einem üppigen Mittagessen wollen wir nun die höchste Erhebung im Park, den Cerro de Tortuguero, besteigen. Auf dem Weg zur Steigung geht es durch dichten Urwald. Wir entdecken, dass die giftigen, roten Erdbeerfröschchen hier keine blauen Beine haben wie sonst, weshalb man sie auch "poor Blue Jeans-Frogg`s" nennt (...da sie kein Geld für Blue Jeans haben). Nach etwa dreissig Minuten hören wir Papageienlaute aus den Baumwipfeln. Behutsam nähern wir uns dem gekrätze und... stossen auf eine Gruppe von etwa zehn grünen Soldaten-Aaras. Unglaublich, einen der seltensten, akut vom aussterben bedrohten Vögel aus nächster Nähe beobachten zu dürfen. Während Minuten bedienen sie sich an einem mit Früchten übersäten Baum in etwa 20 m. Höhe. Während sie sich vom Baumwipfel abstossen um weiter zu fliegen, wird uns klar, dass alleine dieses Erlebnis den Abstecher in diesen schönen Nationalpark gerechtfertigt hätte.

Der seltene, grosse Soldatenara kann in Gefangenschaft nicht gezüchtet werden
Ein Soldatenara beim Start

Den Rest der Wanderung geht es nun steil aufwärts. Oben angekommen geniessen wir den wunderbaren Ausblick über eines der wichtigsten Naturschutzgebiete unseres Planeten.

Jan und Carole auf dem Gipfel des Cerro de Tortuguero
Dahinter der Ausblick über einen Teil des Nationalparks

Dienstag, 21.10.2003

Nesti, unser Bootskapitän bringt uns heute zurück. Auf der Rückfahrt müssen wir ein Stück zu Fuss zurücklegen, da eine Sandbank die Durchfahrt mit uns verunmöglicht. Am späten Nachmittag sind wir zurück im Hotel "Fleur de Lys", wo uns am nächsten Tag der Mietwagen übergeben wird.

6. - 8.Tag

Mittwoch, 22.10.2003

Um 9.00 Uhr nehmen wir die etwa 200 km an die Karibikküste unter die Räder. Ein grosser Teil der Fahrt führt durch den riesigen Nationalpark "Braulio Carillo". Die gut befahrbare Strasse zeigt sich in einem krassen Gegensatz zum mächtigen Regenwald, der sich links und rechts der Strasse erhebt. Unterwegs passiert man auch den einzigen Tunnel des Landes, eine etwa 300 m lange Röhre.

Der Regenwald von Braulio Carillo

Nach etwa drei Stunden können wir einen ersten Blick auf das karibische Meer werfen und eine weitere Stunde später erreichen wir unsere Unterkunft. Kaum haben wir unser Cabina eingeräumt, entdecken wir auf dem Baum daneben auch schon ein Zweifinger-Faultier, welches mit seinem Jungen auf einem Ast liegt. An der Wand des Cabina hängt ein riesiger Harlekinbock mit einer imposanten Körperlänge von etwa 15 cm.

Ankunft in der Karibik
Ein riesiger Harlekinbock hängt an unserem Cabinas

Am späten Nachmittag gehen wir ins nahegelegene, verschlafene Cahuita. Läuft die Zeit im ganzen Land schon wesentlich langsamer als bei uns, so steht sie hier still. Nicaraguaner, Ticos und gestrandete Europäer hängen, liegen und stehen im Dorf herum. Bei einem feinen Alcoholica hoffen wir nun auf Reagge Musik, welche uns, passend zum Ambiente, berieseln sollte. Statt dessen dröhnt aus der nebenliegenden Pizzeria der Schweizer Mundart-Sänger Gölä...

Donnerstag, 23.10.2003

Der Grund für unsere Reise nach Cahuita liegt im nahegelegen Nationalpark. Bereits im Jahre 2000 haben wir diesen Park besucht. Durch den Park führt, entlang der Karibik, ein Wanderweg von etwa 7 km Länge.

Zu Fuss muss auch dieser Fluss durchquert werden
Reichlich vorhanden: grosse, harmlose Spinnen

Nachdem wir bereits 1 1/2 Stunden durch Palmwuchs und andere, vorwiegend trockene Vegetation gewandert sind und dabei vorwiegend Echsen, grosse Spinnen und Waldkrabben gesehen haben folgt ein weiterer, unerwarteter Höhepunkt unserer Reise. Ein Faultier steigt vom Baum herab, um das wöchentliche Geschäft zu erledigen. Das niedliche Dreifinger-Faultier fühlt sich durch unsere Anwesenheit nicht gestört und so kommt es, dass uns während gut 15 Minuten einige tolle Aufnahmen gelingen.

Das Faultier steigt vom Baum herab
Das Fell des Faultiers ist voller Insekten

Auf dem restliche Weg begegnen uns noch Waschbären und Weissgesichts-Kapuziener Affen. Dies hilft Carole einwenig über die Schmerzen hinweg, welche sie sich von einem Bienenstich in den Handrücken, geholt hat. Glücklicherweise geht die geschwollene Hand gegen Abend wieder auf Normgrösse zurück...

Ein Waschbär hat sich auf eine Palme verdrückt, nachdem er uns entdeckt hat
Sehr giftig: Der Manzanillobaum und seine Frucht

Freitag, 24.10.2003

Der erste Regentag. Also machen wir das, was hier anscheinend alle tun, faulenzen...

Ganz im Hintergrund: Der Cahuita Nationalpark

9. - 11.Tag

Samstag, 25.10.2003

Um 7.00 Uhr fahren wir ab in Richtung Grenze zu Nicaragua. Unterwegs werden wir bei einer Baustelle fast eine Stunde aufgehalten. Eine umgestürzte Brücke zwingt uns zudem, die Route entsprechend anzupassen. Nach einer sieben stündigen Fahrt, die uns teilweise durch verzaubernde Landschaften führt, erreichen wir die Laguna del Lagarto Lodge. Abseits der Zivilisation liegt sie nur wenige Kilometer von der Grenze zu Nicaragua und dem Grenzfluss, dem Rio San Juan, entfernt.

Die Lodge liegt am Rand eines grossflächigen Regenwaldgebietes.
Die Terrasse bietet wunderbare Möglichkeiten zur Vogelbeobachtung

Zum Zimmer gehört auch eine grosse Terrasse, von wo aus man die zahlreichen Vögel beobachten kann, welche sich rund um die Lodge aufhalten. Kaum hinausgetreten sehen wir auch schon zwei prächtige Braunrücken Tukane.

Der grösste Tukan Zentralamerikas, der Braunrücken Tukan
Ein häufiger Besucher auf der Lodge: der Nasenbär

Bei einem genüsslichen Nachtessen werden wir von Zikaden- und Grillen-Gezirp, in die Nacht begleitet.

Sonntag, 26.10.2003

Unweit unseres Unterkunft geht ein Pfad in den Urwald hinein, welcher sich nach wenigen Metern in diverse Rundwege aufteilt. Auf einer gut dreistündigen Wanderung begegnen uns etliche Klammer-Affen, die wie Trapez-Künstler im Geäst der riesigen Bäume hängen. Sehr interessant ist auch die grosse Anzahl an Giftfröschchen, welche neben den Pfaden auf dem Boden herumhopsen. Erdbeerfröschchen sehen wir auf dem Rundweg etwa 15 Stück. Etwas weniger häufig oder einfach schwieriger auszumachen sind hingegen die grün-schwarzen Baumsteiger-Fröschchen.

Die zwei Giftfroscharten, der Baumsteiger...
...und das Erdbeerfroschchen

Am Nachmittag gehen wir zu einer nahegelegenen Lagune, von wo wir mit einem Kanu lospaddeln. Da sich die Kaimane um die Mittagszeit im dichten Schilf verstecken, erfreuen wir uns an einigen Stirnlappen-Basilisken, welche die Uferregion bevölkern. Wir Paddeln und geben uns der völligen Ruhe hin, die uns umgibt. Eine wahrlich märchenhafte, verzaubernde Gegend wo nur noch glitzernde Elfen fehlen...

Unterwegs mit dem Kanu
Märchenhafte Lagune

Am Abend gehen wir nochmals zur Lagune herunter, um die Kaimane zu sehen

Verbreitet von Süd-Mexico bis Argentinien...
..der Krokodilkaiman

Montag, 27.10.2003

Zum Frühstück können wir wieder einige Vögel beobachten. Auch ein Regenbogentukan, welcher vor einem Jahr in der Lodge gesundgepflegt wurde, fliegt zu unserem Tisch und bedient sich...

Ein zahmer Tukan schaut ab- und zu vorbei und lässt es sich gut gehen.
Montezuma-Stirnvögel sind bekannt für ihre langen, an Bäumen hängenden Gelege.

Nach dem Frühstück gehen wir abermals auf eine Wanderung in den Wald. Die Lichtverhältnisse sind heute schlicht phantastisch und es gibt nochmals tolle Aufnahmen vom Regenwald und seinen Bewohnern.

Faszinierender Regenwald mit Palm- und Farnsträuchern.
Recht häufig: Ameive beim Sonnenbaden

Am späten Nachmittag gibt`s einen Stromausfall der bis nach dem Abendessen anhält. So essen wir bei Kerzenlicht und erwehren uns der Insekten, die so eine Flamme mitten im Regenwald anzulocken vermag.

12. - 13.Tag

Dienstag, 28.10.2003

Die heutige Fahrt wird eine der kürzesten auf unserer Reise sein. Also verabschieden wir uns von all den Papageien, Tukanen und Stirnvögeln erst gegen zehn Uhr.

Auf Wiedersehen, ihr Amazonen...
...Tukane...
...und Schmetterlinge

Das Wetter ist für heute und morgen ein wichtiger Faktor auf unserer Reise, möchten wir doch freien Blick auf einen der aktivsten Vulkane der Erde, den Vulcano Arenal, geniessen. Wechselhaftes Wetter lässt uns unterwegs hoffen, zumindest Teile des auf 1 600 m Höhe gelegenen Kegels zu erblicken.

Wir finden eine schöne Unterkunft mit Blick auf den momentan noch zu einem drittel durch Wolken und Nebel verschleierten Vulkan. Also begeben wir uns in das Pool, von wo aus man ebenfalls einen ausgezeichneten Blick auf den Vulkan hat.

Schmuckes Häuschen mit Vulkanblick
Auch die Umgebung lässt sich sehen.

Gegen Abend nun verschwinden die Wolken und der Blick auf das Naturschauspiel, mit aufsteigenden Rauchsäulen und abfliessendem Lava-Gestein wird frei. Wir bekommen also nun quasi die Bilder zum ständigen Grollen geliefert. Beim Nachtessen in seinem Steak-House und in der Nacht, auf der Terrasse können wir nun dem atemberaubenden Schauspiel des Vulkanes beiwohnen.

Nachdem die Wolken verschwunden sind...
...haben wir freie Sicht zum Vulkan-Kegel des zweit aktivsten Vulkanes der Erde

Mittwoch, 29.10.2003

Am Morgen herrscht strahlendes Wetter und Vulkan zeigt sich in seiner ganzen Pracht.

Der 1 600 m hohe Vulkan Arenal
Eine heftige Eruption, begleitet von dumpfem Grollen.

Wir entschliessen uns, ins nahegelegene Dorf Fortuna zu gehen, von wo wir aus dann einen Abstecher machen zu einem Wasserfall. Dieser "Cascada La Fortuna" ist sehr schön anzuschauen und der Fussmarsch hinunter zum Becken bzw. wieder hinauf erfordert einiges an Kondition. Völlig überrissen sind die 6 $ Eintritt pro Person um auch nur einen Blick auf den Wasserfall zu werfen.

Oben: Auch sehr schön, die Umgebung des Vulkans.

links: Der "Cascada La Fortuna".

Den Nachmittag verbringen wir im Thermalbad "Balneario Tabacon Resort", wo sich eigentlich nur gutbetuchte Amerikaner einfinden. Wir finden die Anlage toll, hat sie doch viele kleine Becken, Flussläufe und Wasserfälle, wo man ungestört im heissen Thermalwasser planschen kann.

Das "Balneario Tabacon Resort" und eines der vielen Wasserbecken.

Dieser Tag wird mit einem heftigen Regenguss verabschiedet.

14. - 18.Tag

Donnerstag, 30.10.2003

Die flüssige Fahrt über Tileran nach Santa Elena (Monteverde) dauert etwa drei Stunden. Hier werden wir von unseren Freunden im Miramontes herzlich empfangen.

Nur über holprige Strassen zu erreichen ist das auf 1 400 müM gelegene Santa Elena
Chalet im Swiss Hotel Miramontes

Nach einem kurzen Imbiss gehen wir mit Walter auf Orchideen-Suche, was schon fast Tradition hat. Dabei lassen wir uns auch schon von der unglaublich vielseitigen Flora und Fauna des Bergregenwaldes verzaubern.

Kultiviertes Land entlang des Bergregenwaldes
Der Halsband-Waldsänger ist auch im üppigen Gewächs einfach auszumachen

Auch das Wetter macht wieder mit. Obwohl es vor unserer Ankunft meist heftig geregnet hat scheint nun zum Teil sogar die Sonne.

Freitag, 31.10.2003

Heute besuchen wir das Santa Elena Nebelwaldreservat. Obwohl wir diesen Regenwald schon einige male durchwandert haben, sind wir immer wieder fasziniert von der üppigen Pflanzenwelt, die derjenigen des grossen Bruders, dem Monteverde Privatreservat, in nichts nachsteht. Auch sind die Lichtverhältnisse immer wieder anders und lassen so den Wald jedes Mal anders aussehen.

oben: Nicht nur am Strand sondern auch in 1 600 müM recht häufig. Eine Waldkrabbe

links: Bei Sonnenschein fallen vereinzelte Lichtstrahlen auf den Boden des Regenwaldes.

Tierbeobachtungen sind allerdings sehr schwierig. Trotzdem sehen wir einige Vögel, grosse Wachteln und eine etwa 1 m. lange Schlange, eine ungiftige Natter, welche schnell über den Weg huscht.

Am Nachmittag besuchen wir das Spital in Santa Elena. Carole ist vom Fach, also ist dieser Besuch für Sie von grossem Interesse. Ein netter Arzt nimmt sich Zeit und wir kriegen einen guten Einblick in die medizinische Versorgung dieser Gegend und erfahren viel über die landesweite Situation.

links: Das Reanimations-Zimmer in der Notfallaufnahme.

Zum z`Nacht verwöhnen uns Walter und Kathi mit Österreichischen Spezialitäten und wir haben viel zu erzählen.

Samstag, 1.11.2003

Mit Walter gehen wir heute in den Monteverde Regenwald. Auf der drei stündigen Wanderung geraten wir immer wieder an Lichtungen, wo sich schöne Schmetterlinge aufhalten. Auch einen grossen Hühnervogel entdecken wir im dichten Pflanzenwuchs.

Der schwarze Guan erreicht eine Körperlänge von fast 70 cm
In Waldlichtungen häufig anzutreffen: Schmetterlinge jeder Grösse und Farbe

Im Wald erreichen wir etwa zur Hälfte einen Aussichtspunkt. Wiedereinmal spielt das Wetter mit und man sieht über den dichten Teppich der Baumriesen bis weit in das Hinterland.

Unvergesslicher Ausblick...
...über das riesige Monteverde Privatreservat.

Am Nachmittag besuchen wir das "Ranaria", ein kleiner Zoo ausschliesslich mit Frosch-Terrarien. Hier erfahren wir viel über die einheimischen Amphibien.

Am Abend weit uns Walter in die Geheimnisse des Österreichischen Kartenspiels "Bauer Schnapsen" ein, wobei die Männer mit einer 5:0 Niederlage in den Schnaps gingen...

Sonntag, 2 .11.2003

Eine der Möglichkeiten, die Wipfel des Regenwalddaches zu erkunden, sind Wanderungen über speziell dazu angelegte Hängebrücken. Im Monteverde hat es zwei solche Anbieter. Wir entschliessen uns für die Brücken von Selva Tours. Wieder spielt das Wetter mit und wir kommen trocken über den drei Stündigen Rundweg.

Dank Hängebrücken möglich...
...der Blick in das Dach der Baumriesen.

Bei aufgehängten Nektar-Behältern haben wir danach noch die Möglichkeit, die zwitschernden Kolibris bei der Nahrungsaufnahme zu beobachten. Ein immer wieder faszinierendes Schauspiel.

Nektarbehälter locken die zwitschernden...
...kleinen Kerle aus dem Regenwald...
... darunter auch diesen grossen Kolibri, den Violettsäbelflügler

Am Nachmittag besuchen wir im Dorf das Serpentario. Hier ist gut ein Drittel aller Schlangenarten des Landes in zweckmässigen Terrarien untergebracht. Am Abend wird gejasst, wobei die Männer ausgleichen können. Morgen kommt es also zum grossen Finale...

Montag, 3 .11.2003

Etwas weiter unten, in der "Finca Ecological" findet man Wanderwege durch Trockenwald. Hier hat man auch gute Möglichkeiten, Tiere zu beobachten. So nehmen wir am Morgen einen etwa sieben Kilometer langen Trail unter die Füsse. Schon bald entdecken wir die ersten Agutis.

Im Trockenwald hat man gute Möglichkeiten zur Tierbeobachtung und entdeckt Agutis bei der Futtersuche...
...und viele prächtige Glasflügelfalter,

Anschliessend geht der Weg steil abwärts. Entlang einem steil abfallenden Gelände wandern wir behutsam weiter. Wir passieren einige Stellen, wo vor Wochen Erdrutsche niedergegangen sind. Obwohl wir ans umkehren denken, wandern wir weiter und sind schliesslich froh, schon bald wieder festes Terrain unter den Füssen zu haben. Als Lohn geniessen wir den Ausblick von einem "Mirador".

Der schmale Pfad geht steil abwärts....
...und führt zu einem schönen Aussichtspunkt.

Ach so, neben den Agutis haben wir auch Nasenbären, einen Motmot, Hörnchen und viele Schmetterlinge gesehen.

Am Nachmittag gehen René und Walter zu den Würgefeigen in der Nähe der Anlage. Leider ist kürzlich eine dieser Riesen umgefallen, wodurch auch andere Bäume mitgerissen wurden. Auf einer grossen Lichtung wächst nun wieder neues Leben heran.

Beim abschliessenden Jass-Finale schwangen die Männer oben aus...

Da wir am nächste Tag bereits früh weiter wollen, heisst es bereits jetzt Abschied nehmen. Nochmals vielen Dank für die tollen Tage !!!

Es Dschungelt so schön... Walter, Carole und René
Abschied von der Miramontes-Wachmanschaft: Carole und Maika

19. - 21.Tag

Dienstag, 4 .11.2003

Da die Strecke zur Osa Halbinsel zu weit ist und wir noch ein paar Tage im Meer planschen und den Strand geniessen wollen, machen wir im kleinen Dorf Esterillo halt. Ein Kanadier führt hier ein kleines Hotel mit etwa zehn Zimmern.

Schmuckes Hotel...
...mit Blick auf den Pazifik

Der Strand ist schön und sauber. Zudem hat die Anlage einen kleinen Pool. So verbringen wir den Nachmittag mit einwenig faulenzen.

Mittwoch, 5.11.2003

Am morgen fahren wir zum Städtchen Quepos. Wegen dem nahegelegenen Manuel Antonio Nationalpark hat es hier recht viele Touristen. Quepos eignet sich gut, um einige Geschenke und Andenken einzukaufen, ansonsten ist die Stadt nicht besonders schön.

Das Städtchen Quepos
Einfahrt in den Fischerhafen von Quepos

Donnerstag, 6.11.2003

Den nahegelegenen Carara-Nationalpark wollen wir heute besuchen. Bei der Parkverwaltung erkunden wir uns, ob der eine Weg entlag des Rio Tarcoles begehbar sei. Der dortige Wildhüter ist sich nicht ganz sicher, also versuchen wir es. Von diesem Weg aus hat man gute Möglichkeiten, die grossen Spitz-Krokodile zu beobachten.

Riesiges Spitzkrokodil im Rio Tarcoles...
...wo leicht bis zu zehn Stück dieser faszinierenden Tiere auszumachen sind.

Nach etwa 200 m versinken wir jedoch bis zu den Knien und beschliessen wieder umzukehren. Anschliessend begehen wir das Wegnetz auf der Östlichen Seite des Parks. Dieser Nationalpark ist zu unserer Verwunderung mitlerweile sehr touristisch. Als grosses Plus bietet er aber auch Rollstuhlgängige Pfade an. Da dieser Park ab San Jose sehr einfach zu erreichen ist, erlebt er an gewissen Tagen einen regelrechten Besucherstrom. Heute jedoch hat es angenehm wenige Besucher so dass wir unterwegs auch die Möglichkeit haben, einige Tiere zu beobachten.

Der Carara Nationalpark bietet für Tier...
...und Pflanzenliebhaber so einiges.

Auf dem Rückweg machen wir noch einen kurzen Halt in Jaco, DER Touristenhochburg an der Karibik-Küste. Nicht sehr schön, eignet sich Jaco gut für einige Einkäufe.

22. - 26.Tag

Freitag, 7.11.2003

Nachdem am gestrigen Abend ein gewaltiger Tropensturm über Esterillos niederging, hat sich heute Morgen die Wetterlage wieder beruhigt. Etwa um 9.00 Uhr fahren wir weiter in den Süden, zur Osa Halbinsel. Die gut vierstündige Fahrt führt uns durch riesige Palmen-Plantagen. Ab und zu folgt eine Raffinerie, wo die Palmfrüchte zu Oel verarbeitet werden. Der Süden des Landes ist auch wesentlich ärmer als der Norden. Entsprechend sind hier auch die Behausungen dürftiger und die Strassen schlechter.

Palmen-Plantagchen säumen die Strasse
Ein Kiosk am Strassenrand

Am frühen Nachmittag treffen wir in der Suital Lodge ein. Bereits letztes Jahr haben wir hier eine schöne Zeit verbrach und es gibt ein fröhliches Wiedersehen mit den Besitzern der Anlage.

Unsere Unterkunft

Den Rest des Tages nehmen wir`s gemütlich. Schliesslich wollen wir Morgen ein anstrengendes und abenteuerliches Unterfangen starten, die Durchwanderung des Corcovado Nationalparks.

Samstag, 8.11.2003

Bereits um 5.30 Uhr gibt`s heute Frühstück. Anschliessend fährt uns Carlos nach La Palma, wo unser Guide Aider auf uns wartet. Mit Aider haben wir das Glück, einen sympathischen, sachkundigen Expeditionsleiter kennen zu lernen, der für unser dreitägiges Trekking eine grosse Bereicherung sein wird. Los geht es nun auf dem Anhänger eines Traktors. Die ersten zwei Stunden werden wir mit einem "gemütlichen" Gefährt an den Rand des Nationalparks gezogen. Dabei werden etliche Flussläufe durchquert...

Da kommt Freude auf: unser Taxi...
Eine der vielen Flussdurchquerungen.

Nach dieser abenteuerlichen Fahrt geht es nun zu Fuss weiter. Die ersten 3 Kilometer führen uns, meist steil aufwärts, zu Los Patos, der ersten biologischen Station im Park. Unterwegs entdeckt René eine unter Laub versteckte Schlange. Behutsam entfernen wir das Laub um zu sehen, um welche Art es sich handelt. Es ist eine ungiftige Natter, eine "Rhadinaea" welche sich vorwiegend von Insekten und Amphibien ernährt.

Oben: Schon bald entdecken wir die erste Schlange

links: Aider macht uns den Weg frei

Es ist bereits 10.00 Uhr, als wir die biologische Station verlassen und 20 km unter die Füsse nehmen, welche uns mitten durch das unwirtliche Gelände des 55 000 ha grossen Regenwaldes führen. Der erste Teil der Wanderung geht auf- und ab. Aider muss zwischendurch auch die Machete zücken, um uns Durchgang zu verschaffen. Bald schon werden wir zu beiden Seiten von Klammeraffen beobachtet.

Klammeraffen beim beobachten...
...und beim Fressen

Nach etwa 45 Minuten fängt es heftig zu Regnen an. Was für den Wald und die Tiere ein Genuss ist, wird für uns zur Qual...

Plötzlich schlängelt sich eine Schlange zwischen uns hindurch. Wir entdecken sie alle gleichzeitig und bleiben ruhig stehen. Es handelt sich um eine hochgiftige Lanzenotter welche sofort den nächsten Baum aufsucht, wo sie sich in Abwehrstellung bringt.

oben: Die Lanzenotter gehört zu den weltweit gefährlichsten Giftschlangen.

links: Ein enger Pfad führt uns über 20 km durch dichten Dschungel.

Die nächsten Stunden wandern wir durch Matsch, durchqueren etliche Flüsse und Bäche, schwitzen was das Zeug hält und werden durch niederprasselnden Regen durchnässt.

Es wird bereits langsam dunkel, als wir um 17.15 Uhr die biologische Station La Sirena erreichen. Eine riesige Anstrengung liegt hinter uns und wir sind froh, uns nun eine Nacht ausruhen zu können. Da nehmen wir auch die schmutzige Unterkunft mit den schäbigen, faulenden Matratzen in Kauf.

Die biologische Station La Sirena

Sonntag, 9 .11.2003

Am Morgen begehen wir einen Trail, der uns in die Umgebung der Station führt. Dabei sehen wir viele Affen und Vögel. Wiederum müssen wir einige Bäche durchqueren. Nasse Füsse, das kannten wir bereits von gestern...

Eine Auswahl für Vogelfreunde: Ein Tinamou...
...ein Jacamar (Rotschwanz-Glanzvogel)...
...und ein Trogon

Den Nachmittag verbringen wir vorne am Meer. Hier liegt das Mündungsgebiet des Rio Sirena. Hungrige Bull- und Hammerhaie warten in dieser Mischwasserzone von Salz- und Süsswasser auf Nahrung, welche durch den Fluss herangetragen wird. Und schon bald entdecken wir die ersten Rückenflossen, welche aus dem Wasser auftauchen...

Neben dem Weissen- und dem Tiger-Hai der wohl gefährlichste Haifisch...
...der bis zu 3.5 m lange Bullenhai

Auf dem Rückweg machen wir eine weitere, eindrückliche Entdeckung. Ein Tapir hat sich in ein Schlammbad gelegt. Wir beobachten es etwa zehn Minuten lang. Der Tapir, ein verwandter des Nashorns, ist eigentlich Nachtaktiv und gibt sich zu Tage entsprechend träge. Nachdem er unsere Anwesenheit bemerkt hat, erhebt er sich langsam und verschwindet mit lautlosen Schritten im Dickicht.

Ein Tapir suhlt sich in einem Sumpfbad..
...während er von einem Krabbenbussard beobachtet wird.

Am Abend gehen René und Aider auf eine Nachtwanderung. Mit zwei Taschenlampen begeben wir uns für etwa eine Stunde in den Dschungel. Dabei hören wir in nächster Nähe ein grösseres Tier. Als das Geräusch leiser wird sind wir auf eine gewisse Weise beruhigt...! Ansonsten sehen wir eine Vogelspinne, die gerade eine grosse Blattheuschrecke verspeist, einige Nachtvögel, Fledermäuse und schöne Krebse, welche sich in hellem Blau wie leuchtende Lämpchen durch kleine Bäche bewegen. Die Geräuschkulisse in der Nacht ist schlicht imposant.

Montag, 10.11.2003

Heute verlassen wir die Biologische Station wieder und begeben uns entlang des Strandes aus dem Corcovado Park. Dieser Rückweg ist mit etwa 18 km etwas kürzer. Die Sonne brennt dafür unerbittlich von oben herab und da ein grosser Teil der Wanderung über Strände führt, sinkt man mit den Füssen ständig ein, was viel Energie kostet.

Faszinierender Strand
René, Aider und Carole bei einer kurzen Pause

Auf diesem Rückweg sehen wir sämtliche vier Affenarten, die es in Costa Rica gibt. Den Glanzpunkt setzt dabei die Begegnung mit den äusserst seltenen Totenkopfäffchen. Diese sehr scheuen Tierchen bekommt man heute nur noch äusserst selten zu Gesicht.

Sehr selten: das Totenkopfäffchen
etwas häufiger und wesentlich lauter: Ein Brüllaffe

Etwa zur Hälfte der Strecke erreichen wir eine Höhle. Im Innern sehen wir Schwärme von Fledermäusen an der Decke hängen.

Später treffen wir auch noch auf hellrote Aras (Arakangas). Man könnte diesen Tieren stundenlang zusehen. Mit viel Geschick und Akrobatik kämpfen sie sich auf abgelegene Äste vor, um Früchte zu ergattern oder liebkosen sich gegenseitig. Wenn man diese Majestätischen Vögel dann auch noch fliegen sieht empfindet man einen gewissen Ekel gegenüber Menschen, welche diese freiheitsliebenden Tiere in viel zu kleinen Käfigen gefangen halten.

Ein Arakanga beobachtet uns aus sicherer Entfernung
Ein Arakanga-Pärchen im Flug

Die letzten drei Kilometer der Wanderung gehen gehörig an die Kondition. Es ist brütend heiss und der nicht minder heisse Sand lässt einem unnachgiebig einsinken.

So sind wir froh, das Sammeltaxi zu erreichen, welches uns in einer dreistündigen Fahrt nach Puerto Jemenez bringt, von wo uns ein deutscher Taxifahrer zurück zur Suital Lodge führt. Unterwegs, in La Palma, verabschieden wir uns von Aider. Mit ihm haben wir einen liebenswerten Menschen kennen gelernt.

Dienstag, 11.11.2003

Dieser Tag steht im Zeichen der Erholung. Am Nachmittag wir René noch einen Abstecher in den nahegelegenen Regenwald unternehmen. Da der Wald seinem Namen alle Ehre macht, kommt René schon bald völlig durchnässt zurück zum Häuschen...

Am Abend gehen wir etwas um unsere Lodge herum, um Insekten aufzuspüren...

Ein schöner Nachtfalter...
...eine riesige Gottesanbeterin...
...und ein grosser Skorpion

27.Tag

Mittwoch, 12 .11.2003

Die Fahrt von der Osa Halbinsel im Süden zur Nicoya Halbinsel im Norden ist zu lange, um sie an einem Tag zu bewältigen. Also machen wir heute in Jaco einen Zwischenstop. In einem hübschen Hotel verbringen wir den Rest des Tages am Pool. Das Dorf ist seit unserem letzten Besuch im Jahre 2001 ein wenig gewachsen. Auch dieses Jahr hat es wieder viele Surfer, meistens Amerikaner, welche nach der perfekten Welle suchen.

Besonders bei den Surfern beliebt: der Strand von Jaco

28. - 29.Tag

Donnerstag, 13.11.2003

Am Morgen geht die Fahrt weiter auf die Osa Halbinsel. Dabei bringt uns die Fähre auf einer etwa 1 1/2 Stündigen Fahrt von Puntarenas nach Paquera.

Die Fähre führt uns nach Paquera und wird dabei...
..von einem Prachtfregattvogel begleitet.

Die restlichen 50 km nach Montezuma führen über eine holprige Strasse. Dabei sehen wir, wie sich mitten auf dieser Strasse eine Schlange windet. Wir halten an, um sie aus der "Gefahrenzone" zu bringen. Vermutlich wurde die ungefährliche Spitzkopfnatter angefahren oder von einem Lachfalken fallengelassen. Äusserlich sieht man Ihr keine Verletzung an...

Auch auf den Strassen anzutreffen: Truthahngeier und...
...Spitzkopf-Natter

Im Hotel Los Mangos, am Rand von Montezuma, finden wir eine angenehme Unterkunft.

Hübsche Unterkunft

Am Abend gehen wir in das Dorf. Montezuma ist, obwohl bei amerikanischen Touristen recht bekannt, ein überraschend kleines, hübsches Dorf. Die Häuser haben zwei Etagen und vermitteln den Eindruck einer Kulisse für einen Western Film. Im Dorf selber hat es viele ältere Hippies aus Amerika und Europa, die sich hier vor Jahren niedergelassen haben. Der Sanstrand ist klein und liegt in einer Bucht.

Die Bucht von Montezuma
Montezuma

Beim Nachtessen entdecken wir auf dem gegenüberliegenden Baum einen niedlichen Wickelbären.

Freitag, 14.11.2003

Der Cabo Blanco Nationalpark liegt etwa 10 km südlich von Montezuma. Über eine sehr holprige Strecke erreichen wir den Parkeingang. Im Park selber hat es einen kleinen Rundweg. Der zweite Weg, recht anstrengende Weg führt nach etwa zwei Stunden ans Meer. Schade ist, dass man diesen Weg in der Gegenrichtung wieder zurückgehen muss. Unterwegs sehen wir Affen, Nasenbären, die bezaubernden Langschwanzpipras und eine kleine Schlange.

30. - 35.Tag

Samstag, 15.11.2003

Die letzten Tage unserer Reise wollen wir an einem schönen Sandstrand verbringen. Das "Casa Romantica" in Playa Guiones kennen wir von unserem letzten Besuch. Diese hübsche Anlage eignet sich vorzüglich, um sich von den vorangegangenen Wanderungen zu erholen. Also nehmen wir die Fünf stündige Reise unter die Räder. Diese Strecke ist sehr abenteuerlich und kaum asphaltiert.

Der schöne Pool vom "Casa Romantica"
Prachtvoll: der Strand von Playa Guiones

Im Casa Romantica werden wir von Angela und Rolf empfangen.

Sonntag, 16.11. - Donnerstag, 20.11.2003

Während den letzten paar Tagen geniessen wir die Sonne, den schönen Strand und die Gastfreundschaft im "Casa Romantica".

Schöne Blüten...
...am Strand von Playa Guiones

Am Mittwoch, 19.11.2003 fahren wir zurück nach San José, von wo uns am nächsten Tag das Flugzeug über Miami nach Hause bringt.

Costa Rica hat uns mit seiner Natur und seinen Menschen ein weiteres mal verzaubert. Die Regenwälder sind eine einzige Augenweide und unterscheiden sich von Ort zu Ort. Sie bieten der zahl- und artenreichen Tierwelt eine wichtige Nahrungsquelle und dienen diesen nicht zuletzt als Lebensraum und Rückzugsgebiet. Der Erhalt dieser Wälder sollte uns allen eine Anliegen sein.

1.-3. Tag - Bangkok 4.-6. Tag - Phitsanulok 7.-12. Tag - Chiang Mai 13.-19. Tag - Ao Nang