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Dieser Nationalpark wurde im Jahre 1985 errichtet und schützt 8 000 ha Fläche Küstengebiet mit Mangroven. Er liegt entlang der pazifischen Küste, zwischen den Flussläufen des Santa Maria und des Parita. Auf dem geschützten Bereich liegt karges, entwaldetes Terrain, welches auch bekannt ist unter dem Namen "albina". Durch die Kolonialisierung wurde hier das Land in der zweiten hälfte des 20. Jahrhunderts fast vollständig zerstört. Die zerbrechlichen Küstenwälder wurden vollständig zerstört. Der Park liegt im trockensten Teil des Landes. Jährliche Niederschlagsmengen von 1 100 mm sind für Zentralamerika äusserst wenig. Die durchschnittlich über 27°C begünstigen das hier vorkommende Ödland. Hitze und Trockenheit bringen hier sogar Steine zum bersten.

Das "irgendwas" an Vegetation, welches hier in durch die Abholzung entstandenen Senkungen wächst, hat für den Betrachter durchaus seinen Reiz. An der Küste gibt es noch grossflächigen Mangrovensumpf wo macanobäume (Caesalpinia coriaria), ' alconoque ' (Mora oleifera) und ' piñuela ' (Bromelia pinguin) wachsen.

Wildnis ist in diesem Ödland und bei diesem Klima knapp. Es können verschiedene Seevögel einschliesslich grosser Mengen Pelikane gesichtet werden. Notiert sind zum Beispiel 162 Wandervogel-Arten. Zahlreiche Leguane und ungiftige Schlangen sind Dauergäste.