Titelleiste
logoicon Home
  Nationalparks
  Nationalparks in Panama
  Isla Coiba

 

Hotels Kontakt Hotels

Hotels in der Nähe / Nearby Hotels

 

Im Jahre 1991 wurde dieser Nationalpark gegründet, welcher zum grössten Teil (80%) aus Meeresfläche besteht. Die grösste ländliche Schutzzone in diesem Gebiet mit Inseln vulkanischen Ursprungs, ist die Insel Coiba, mit über 50 000 ha die grösste Insel des Landes. Acht weitere Insel in der nähe von Coiba erreichen eine gesamtfläche von 53 000 ha. Paradoxerweise liegt der Grund darin, weshalb die Inseln bis heute ihren natürlichen Zustand erhalten haben, in der Tatsache, dass sie ab 1919 als Strafkolonie verwendet wurden. Die höchste Erhebung auf der Coiba Insel ist der Cerro de San Juan mit 416 müM. Die Niederschlagsmenge beträgt 3 500 mm/J und die durchschnittliche Temperatur liegt um 26°C. Auf der Insel Coiba hat es ganze drei Flüsse, welche an die 20 km lang sind. Seit 1993, und mit Hilfe der spanischen Agentur AECI, hat der Park eine biologische Station

Obwohl es bedingt durch die Strafkolonieregelung der Vergangenheit und durch Forstwirtschaftsregelungen einige zerstörte und kultivierte Waldflächen gibt, besteht der grossteil aus Primärwäldern. 1450 Pflanzensorten, einschließlich vieler Baumwollbäume (Ceiba pentandra), Panama hölzern (sterculia apetala) und stacheliger Zedern (Bombacopsis quinatum) werden im Park vorgefunden.

Bislang sind sechs Säugetierarten entdeckt worden, 147 Vogelarten und 39 Amphibien- und Reptilienarten. Zu den Säugetieren gehört der Goldhase (Dasyprocta coibensi) und der Brüllaffe (Alouatta coibensis). Coiba ist der einzige Platz in Panama, in dem es möglich ist, grössere Mengen des bedrohten Aracangas (Ara Macao) zu sehen. Jedoch liegt die große natürliche Fülle des Parks im Meer. Es gibt ein Korallenriff mit einer Grösse von 135 ha. Bis jetzt sind 69 Sorten Meeresfische im geschützten Bereich gezählt worden. Die Meere von Coiba sind auch der Lebensraum von vier Walsorten: der sehr grosse Buckelwal (Megaptera novaeangliae), Schwertwal (Orcinus orca), Schlankdelphin (Stenella attenuate) und bottlenose Delphin (tursiops truncates).