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Der Cusuco Nationalpark liegt in den sogenannten Merendon Bergen. Der höchste Punkt befindet sich auf 2`242 müM. Um den Cusuco National Park zu erreichen, müssen Besucher ab San Pedro Sula über eine unbefestigte Strasse die vorgelagerten Hügel umfahren. Alleine diese Anreise gilt als spektakulär (4WD erforderlich). Sie führt zum Forschungszentrum auf einer Höhe von 1`680 müM. Hauptziel des 1987 unter Schutz gestellten Cusuco National Park, benannt nach einem Gürteltier, ist der Erhalt des seltenen Öko-Systems, welches der zentralamerikanische Bergregenwald hervorbringt. Auch ist das Gewässer, welches dem Regenwaldgebiet entspringt, für die umgebenden Dorfgemeinschaften von grosser Wichtigkeit. Obgleich die gesamte Fläche des Parks 23`000 ha ausmachen, nimmt der Kerbereich nur 7`690 ha in Anspruch. Heute arbeiten Forscher daran, die Pflanzen und Tiere des Parks wissenschaftlich zu katalogisieren. So trifft man als Besucher des Parks häufig auf solche wissenschaftliche Truppen. Als Tourist hat man bei Wanderungen ausgezeichnete Möglichkeiten, die Flora und Fauna eingehend zu bewundern. Interessant sind auch Wasserfälle und Bachläufe. Die oberen Teile des Parks sind meist in Wolken und Nebel gehüllt, ein Resultat der grossen Höhe und der daraus resultierenden, kühlen Luft.

Auf 1`700 müM besteht der Wald zur Hauptsache aus Kiefer- und Ahornbäumen. Der Boden ist hier bereits mit Farnen bewachsen. In der Nähe von Gewässern (wie zB. Nebenflüssen) ändert die Flora drastisch. Breitblättrige Bäume sind hier häufig mit Bromelien und Orchideen bewachsen und bilden einen üppigen, tropischen Bergregenwald wo sich auf einem Raster von 20 x 20 m kaum zweimal die selbe Baumsorte findet. Auf 2`100 müM schliesslich hat es zwergartige Waldbereiche. Einige Bereiche des Parks wurden im Jahre 1998 durch den Hurrikan Mitch arg beschädigt. Interessant ist, wie diese Kahlschläge vom Dschungel zurückgewonnen werden.

Durch die gute Erforschung des Parks, ist einiges über die Bewohner dieses spektakulären Bergregenwaldes bekannt. So fand erst kürzlich ein mexikanischer Wissenschaftler eine Käferart, welche als ausgestorben galt. Glückliche Besucher können flüchtige Blicke auf sich schnell in Sicherheit bringende Gürteltiere erhaschen. Auch der Quetzal kann gesichtet werden. Eher unwahrscheinlich aber nicht ausgeschlossen ist die Sichtung eines Jaguars oder eines Tapirs. Ganz sicher entdeckt man einige der 69 Schmetterlingssorten.