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Im Jahre 1987 wurde der Cerro Azul Meambar auf einer Fläche von 478 km2 aufgestellt. Er ist erreichbar ab San Pedro Sula (ca. 1 Autostunde). Das Besucherzentrum befindet sich nur 20 Minuten von der Hauptstraße zwischen San Pedro Sula und Tegucigalpa entfernt, und es kann nahezu ganzjährig mit normalen Fahrzeugen über einen Schotterweg erreicht werden.
Ein grossteil der Fläche des Parks befindet sich auf rund 1`800 müM. Der höchste Punkt liegt auf 2`047 müM, der tiefste auf 415 müM. Neben der Erhaltung von Tier- und Pflanzenwelt bietet der Park Möglichkeiten zur Forschung, Bildung und Erholung. Die Tatsache, dass im Park grosse Wassermengen anfallen und gespeichert werden, macht diesen für die umliegende Bevölkerung wichtig und erleichterte die Umwandlung in den Nationalpark Status. Vorbei an Wasserfällen, Bächen und tropischem Regenwald finden sich Ausgucke mit prächtiger Aussicht auf den Lago de Yojoa. Um den Nebelwald in den hohen Regionen zu erreichen, ist eine 3 Stündige Wanderung nötig.
Je nach Höhenlage und Ausrichtung findet man noch gut erhaltenen Kiefernwald und tropischen Regenwald. Alleine diese verschiedenen Vegetationstypen zeigen auf, von welch vielschichtiger Biodiversität der Park ist.

Die Fauna ist typisch für zentralamerikanische Regenwälder. Prächtige Tukane sind zur Hauptsache am Morgen und gegen Abend aktiv. Motmots sind in der üppigen Vegetation nur schwer auszumachen. Die Prächtigste unter den rund 170 Vogelarten, dürfte der sagenumwobene Quetzal sein. Der Jaguar ist der unangefochtene König des Regenwaldes. Die wenigen Exemplare im Cerro Azul Meambar dürften dem Touristen jedoch verborgen bleiben. Eher entdeckt man andere der ungefähr 50 Säugetier-Arten wie etwa den kaum zu überhörenden Brüllaffen.