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Der Sierra Del Lacandón Nationalpark, ist mit 1 656 842 ha das drittgrösste Naturschutzgebiet Guatemalas. Er liegt im Nordwesten des Departements Petén, im Stadtbezirk La Libertad. Hier bildet er, gemeinsam mit dem Fluss Usumacinta, die Grenze zu Mexico. Der Park ist eine wichtige, natürliche Brücke, welche die Gebirgsökosysteme der nordöstlichen Chiapas mit den Wald- und Sumpfökosystemen des Guatemalischen Tieflandes verbindet. Während des Bürgerkrieges formierte sich in Teilen dieses unwegsamen Gebietes der Wiederstand. Heute versuchen verschiedene Organisationen, mit bescheidenen Mitteln die nötige Infrastruktur zur Erhaltung, Erforschung und für den Betrieb des Nationalparks bereitzustellen. Insbesondere grosse Feuer während der Trockenzeit gefährden neben der üppigen Flora und Fauna auch die zahlreichen Maya Ruinen, welche von archäologischem Wert sind. Zudem gefährden Regierungspläne, wie etwa der Bau eines Staudammes oder zunehmende Holzplünderungen, grosse Teile des Parks. Die Zunahme von interessierten Öko-Touristen ist für den erhalt dieses einzigartigen Öko-Systems von grosser Bedeutung.

Neben eindrücklicher Flussvegetation und Sumpflandschaft schütz der Park grosse Teile subtropischen Regenwaldes.

Der Park ist Lebensraum für mindestens 27 Säugetierarten, 424 Vogelarten, darunter auch viele Zugvögel, 97 Reptilienarten und 32 Amphibienarten. Im Fluss Usumacinta leben im weiteren 112 Fischsorten. Für zahlreiche gefährdete Tiere wie den Jaguar und den Puma, ist der Park eines der letzten Zufluchtgebiete in Guatemala.