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  Los Altos de San Miguel Totonicapan

 

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Dieses im Departement Totonicapán gelegene Schutzgebiet belegt eine Fläche von 16 404 ha. Es befindet sich auf einer Höhe zwischen 2 400 und 3 400 müM. Entsprechend der Höhe sind die Temperaturen durchwegs kühl und bewegen sich mitunter auf -7°Celsius. Die Niederschläge fallen mit 1 000 bis 1 500 mm/Jahr relativ gering aus. Grossflächige Kiefer- und Eichenwälder überziehen eine hügelige Landschaft. In grösserer Höhe haben starke Winde und raues Klima natürliche Wiesen entstehen lassen. Los Altos de San Miguel Totonicapán schützt seit 1997 den grössten guatemaltekischen Nadelbaumwald. Vorrückende Landwirtschaft und damit verbundene Rodung rücken dem nur zaghaft geschützten Wald zu Leibe. Um solchen Missständen zu begegnen fehlt es am nötigen Personal.
Die seltene guatemaltekische Tanne ist regional endemisch und im Park noch vielfach vorhanden. Sie ist die weltweit am südlichsten wachsende Tanne. Sechs weitere Nadelbaumarten sind als endemisch klassifiziert. In den niedrigen Regionen des oftmals steilen Geländes hat es Mischwald mit Nadel- und Blättergewächs. Diese Regionen sind besonders durch menschliche Eingriffe gefährdet. Dichter Nebel fördert den Wachstum von Epiphyten auf Nadelbäumen. In den hoch gelegenen Wiesenlandschaften haben Sträucher und Büsche "überlebt", welche selten höher als 0.5 m werden.
Zehn Säugetier- und fünf Vogelarten sind nur hier heimisch. Allgemein gilt dieser Wald als unzureichend erforscht. Man weis aber um die Existenz von einigen seltenen Mäusesorten und Fledermäusen. Gemäss Einheimischen hat es auch den Kojoten und Langschwanzwiesel.