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Bei diesem Nationalpark handelt es sich um das grösste Schutzgebiet für Süsswasser-Moorland in Zentral America. Der Parque National Laguna del Tigre (17°27`N / 090°52`W), im Norden des Landes, etwa 40 km westlich der Stadt San Andrés gelegen, wurde im Jahre 1990 gegründet. Er erstreckt sich über 335 080 ha und das Gelände befindet sich auf 60 bis 182 müM. Permanent bestehende Wasservorkommen und Flüsse (Rio San Pedro, Chocop und Escondido) wechseln sich ab mit saisonal bestehende Wasservorkommen. Somit entstand saisonal gefluteter Wald im Wechsel mit leicht erhöhtem, trockenem Wald. Dies wiederum hat zu verschiedenen Vegetationszonen geführt. Es hat vier dauerhaft bestehende Lagunen, von welchen sich drei bei starkem Regen von Juli bis Dezember, vermischen. Innerhalb des Aufstellungsortes befinden sich sieben Bereiche von Archäologischem Wert. Um den Nationalpark herum lebt die Bevölkerung von Erdölabbau und Viehaltung. Die Parkverwaltung versucht, illegale Wilderei zu unterbinden.
Typische Baumvorkommen sind der Campechebaum, Nanchen und Akazien.
In diesem Nationalpark leben etliche Säugetiere. An der Spitze der Nahrungskette bewegt sich der Jaguar. In den Bäumen turnen Klammeraffen herum, während Brüllaffen ihren Baum mit lautem Brüllen verteidigen. Der Tapir findet in dieser moorastigen Gegend einen hervorragenden Lebensraum vor. Auch Wild, wie etwa der Weisswedelhirsch lebt im Nationalpark. Daneben hat es natürlich auch viele Schmetterlinge, Amphibien, Reptilien und Vögel. Der grosse Storch Jabiru nutzt den Park wie viele andere Vögel aus dem Norden, um zu überwintern. Der Hellrote Ara ist mit etwa 600 individuen vertreten.