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Dieser im Departement Izabel aufgestellte Park schützt auf einer Fläche von 6245 ha zentralamerikanischen, atlantischen Regenwald sowie gefluteten Tieflandwald und Hochlandwald. Der Ciénega Fluss bildet die natürliche, westliche Grenze, der Río Dulce wiederum begrenzt den Schutzbereich im Süden. Innerhalb des Schutzgebietes hat es weitere kleinere Flüsse und fünf Lagunen. Der Cocón ist ein Fluss, welcher zentrale Bereiche des Schutzgebietes durchfliesst.
Dieses wasserreiche Gelände ist für die Natur im Osten des Landes von grosser Wichtigkeit. Das Geschütze, relativ flache Gelände reicht von 10 müM bis auf 280 müM. Der jährliche, durchschnittliche Regenfall schwankt zwischen 3`000 mm/J und 6`000 mm/J. Die Temperaturen fallen selten unter 18°C und betragen im mittel 27°C.
Nachdem 1981 erste biologische Untersuchungen, vor allem im Zusammenhang mit dem Chocón Flussbassin stattgefunden haben, wurde im Jahre 1989 das Biotop Chocón Machacs offiziell unter Schutz gestellt. Eine Zone des Biotops liegt innerhalb der Grenzen des Río Dulce Nationalparks. Dieser Bereich, Golfete genannt, beherbergt ein komplexes, hydrologisches Systrem, welches Meer, See und Flüsse mit einschliesst. Der Fortschritt der Landwirtschaft in die Grenzen des geschützten Bereiches hinein und auch die Jagd machen dem Biotop und seinen Bewohnern zu schaffen. Weitere Bemühungen zum Schutz und zur Konservation des vorhandenen Lebensraumes sind notwendig.
Der Boden des geschützten Bereiches ist Kalkhaltig und Flach. Wasser fliesst nur sehr schlecht ab. Die umgebende Landschaft ist durch die Landwirtschaft nahezu völlig entwaldet. Bis zu 50% der Landfläche können überflutet sein. Somit haben sich Pflanzen eingefunden, welche dieser natürlichen Begebenheit trotzen können. Selten ragen Bäume über die Höhe von 15 bis 20 m hinaus. Die Baumsorten Symphonia globulifera, Calophyllum brasiliense, Pachira aquatica sind am zahlreichsten vertreten. Vor allem im Süden des beschützten Bereiches hat sich auch Mangrovenwald gebildet.
Letzte Zählungen ergaben 130 Vogel-, 31 Säugetier-, 31 Reptilien- und Amphibien sowie 82 Fischarten. Wichtige Vögel sind der Königsgeier und der Rotbrustfalke. Im Wasser leben Otter und die grosse Kreuzbrustschildkröte. Jedem Schildkröteninteressierten werden die zahlreichen Schmuckschildkröten auffallen. In Ihrem Bestand bedroht sind die Seekühe. Selten wurden Jaguare gesichtet. Das Spitzkrokodil dürfte infolge unerlaubter Bejagung für diese Region ausgestorben sein.