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Pantanal bedeutet auf deutsch "Sumpfland". Im "Pantanal Mato Grosso Nationalpark" leben nach Schätzungen bis 15 000 verschiedene Tierarten. Diese bewohnen in diesem grössten Feuchtgebiet der Erde so unterschiedliche Gegenden wie Wasser, Prärie, Savanne und Regenwald. Beste Reisezeit sind die Monate April bis Oktober.
Gespiesen wird dieses riesige Wassersystem durch den Fluss "Paraguay".
Den Park erreicht man per Bus ab Sao Paulo. Ungefähr 20 Stunden müssen ab hier bis Corumbà eingerechnet werden. Corumbà ist "das Tor zum Park" und liegt an der Bolivischen Grenze.
In den Park kommt man fast nur mit Reisebegleitern, welche vor Ort einige nicht gerade günstige Touren anbieten. Diese werden mit Geländewagen, Boot oder zu Pferd angeboten.
Will man den Park trotzdem alleine erkunden, so kann man vielleicht in der näheren Umgebung ein Boot ergattern und über eines der vielen Privatgrundstücke das Wasser erreichen. Nebst genügend Proviant empfiehlt sich auch eine moderne GPS-Ausrüstung, da man sich in diesem grossen Gebiet womöglich verirren würde.
Eine typische Pflanze im Park ist die grosse Wasserhyazinthe, welche auf luftgefüllten Blattstielen schwimmt. Auch die Riesenseerose ist sehr zahlreich.
Die teilweise lichte Vegetation im Park erlaubt auch die Sichtung von vielen Tieren. So wird man etliche der über 650 Vogelarten beobachten können, was das Gebiet für Ornithologen äusserst interessant macht. Im Wasser und an den Ufern leben zahlreiche Kaimane.