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Zu erreichen ist dieser Park, bekannt für seine Maya-Ruinen und Papageien bestände, über die Guacamallo Brücke. Wegen dem unwegsamen Gelände empfiehlt sich vor allem in der Regenzeit ein vierrad betriebenes Auto. Eine vorherige Erkundigung über die Bedingungen kann bei der d`Silva Waldstation eingeholt werden. Eine frühe Anreise ist empfohlen, da es einen Tag dauert, um Caracol`s Ruinen und Natur zu erkunden. Bei der Brücke vollzieht sich von einer Seite zur anderen ein erstaunlicher Vegetationswechsel von Nadelbäumen der Gebirgskifer zu breitblättrigem Regenwald. Der Park gilt als wichtiges Rückzugsgebiet für den hellroten Ara. Im weiteren beherbergt der Park die weltweit grösste Population des seltenen Kielschnabelmotmot. Bei Caracol, einem an den Nationalpark grenzenden, archäologischen Reservat mit einer Fläche von 1 750 ha, hat es einen Besucher-Service, wo auch das Archäologie-Personal untergebracht ist. Hier kann auch die Besuchererlaubnis eingeholt werden. Der Nationalpark Chiquibul selber hat keinen Besucher-Service. Er verläuft entlang der Grenze zu Guatemala und stösst an den Fluss Macaw und an das Vaca Waldreservat. Die momentane Fläche des Nationalparks beträgt 107 348 ha und führt hinauf zum Doyle's Delight, dem mit 1 120 müM höchsten Punkt des Landes. Im Park hat es auch ein riesiges Höhlensystem, das grösste in der westlichen Hemisphäre, mit drei Haupthöhlen.

Im subtropischen Klima hat sich breitblättriger Regenwald gebildet.Bei einer 11 Tägigen Zählung fand man 34 Orchideen-Arten. Beschädigungen durch Hurrican-Einflüsse haben zur Entstehung von gelegentlichen Sekundärwäldern geführt.

Etwa 30 Paare des Hellroten Aaras leben im Nationalpark. Diese sind besonders in der trockenen Jahreszeit gut auszumachen, wenn sie sich zu grossen Gruppen zusammenschliessen. Ein weiterer faszinierender Vogel des Parks, ist der Kielschnabel-Motmot. Er nistet an Flussbänken und sein Ruf, ein lautes Kawaa, ist oft sehr weit zu hören. Mit dem Frosch Rana juhani lebt eine endemische Froschart in den hohen Regionen des Parks. Im Bereich der Riparian-Bäume hält sich eine grössere Population des Mittelamerikanischen Tapir auf.


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